Freitag, 25. Oktober 2013

5. November 2013, Frankfurt am Main: "Recht auf Stadt für Alle!" - ein Veranstaltungshinweis (mit Vorbemerkung)

Netzwerkvorbereitungstreffen am
16. Oktober 2013  in Frankfurt
/M.
Foto: Dr. Bernhard Schülke
Vorbemerkung: Nehmen wir Frankfurt am Main als Beispiel - von sozialem Wohnungsbau keine Spur! Stehen doch in der Mainmetropole 100000 Menschen, die Anspruch auf eine Sozialwohnung haben, gegenwärtig nur 30000 Sozialwohnungen gegenüber, so Jürgen Ehlers, Mitglied des Vorstandes des Kreisverbandes Frankfurt am Main der Partei DIE LINKE. Man kann sich an den zehn Fingern leicht abzählen, um darauf zu kommen, wie beschissen es in Frankfurt am Main und andernorts ist, als SchlechtverdienerIn (in einem prekären Arbeitsverhältnis) oder als Erwerbslose bzw. als SozialleistungsempfängerIn eine Wohnung finden zu müssen.

Bleiben wir bei Frankfurt am Main: Dank des nicht nur privaten, sondern auch des rein städtischen Luxuswohnungsbaus in der reichen Stadt Frankfurt am Main wird die in der »Mainmetropole« jetzt schon beschissene Lage noch um einiges schlechter. Vielleicht wird angesichts fortschreitender Mietspekulation und -preise die "sozial engagierte" Kommune Frankfurt am Main - natürlich tourismuskonform - anfangen, Schlafplätze unter der Untermainbrücke zu vermieten.

Deshalb eine Bitte: Helfen Sie bitte mit, den nachfolgenden Veranstaltungshinweis zu verbreiten:

Recht auf Stadt für Alle!
Gemeinsam gegen Verarmung, Mieterhöhung und Verdrängung!


Eine Veranstaltung des Netzwerks hessischer Erwerbsloseninititativen

Datum: 5. November 2013, 18 Uhr
Ort: Bürgerhaus Bornheim, Clubraum 1 (erster Stock),
Arnsburger Str. 24, 60385 Frankfurt am Main

Referenten: Jürgen Ehlers (Aktionsbündnis für bezahlbaren Wohnraum) und
Harald Rein (Frankfurter Arbeitslosenzentrum)

Steigende Mietpreise, kaum öffentlicher Wohnungsbau und Verdrängung von Mieterinnen aus ihren angestammten Wohngebieten. So sieht die Wohnungssituation in Frankfurt aus. Noch schlimmer sieht es für Grundsicherungsbezieherlnnen aus. Für diesen Personenkreis sind soziale Grundrechte eingeschränkt, wie z.B. das Recht auf freie Wohnungswahl. Der staatlich festgelegte Regelsatz bei Hartz-IV reicht nicht zum Leben und wird noch weiter durch die Praxis der Kommunen, die Ausgaben für Mietkosten zu reduzieren, eingeschränkt. Die Betroffenen werden mit direkten und indirekten Zwang aus „besseren” Stadtvierteln in „schlechtere” verdrängt.

In unserer Veranstaltung wollen wir nicht nur über die desolate Mietsituation in Frankfurt sprechen und was dagegen zu tun ist, sondern auch die gemeinsamen Interessen von MieterInnen und Sozialleistungbezieherlnnen, im Kampf für die Erhaltung ihres Wohnraumes und gegen höhere Mieten, für die Übernahme der tatsächlichen Kosten der Unterkunft und Heizung, verdeutlichen!

Kontakt: nhe.kontakt333@gmail.com /1/

V. i. S. d. P. Helga Röller, Böttger Str. 27, 60389 Frankfurt am Main

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Kommentare:

  1. Ich bin seit Juli 2013 neu in Frankfurt a.M. und bekomme keinen Kitaplatz(weil Frankfurter ja bevorzugt werden,mein Sohn ist fast vier..geht quasi bald in die Schule),Wohnung bekommen wir auch nich,weil ich ALG2 bekomme(da ich ja kein Kitaplatz bekomme und NICHT arbeiten gehen kann),habe keinen Anspruch auf eine Sozialwohnung da ich kein ganzes Jahr in Frankfurt lebe aber den Umzug in meine Heimatstadt will auch keiner bezahlen.Ich lebe mit zwei Kindern mit insgesamt 5Personen in einen kleinem Zimmer bei Bekannten,Teile mir ein Bett mit meinem Sohn und höre mir von allen Vermietern an sie wollen keine Harz 4Leute haben,ich fühle mich sehr diskriminiert und bin einfach nur verzweifelt und weiß nicht mehr weiter!!!!

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  2. Mit insgesamt 5 Personen in einer 3ZimmerWohnung *

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