Liebe Leser, manchmal gibt es Sachen, die schlichtweg zum Himmel stinken. Über die ich heute berichte, ist eine davon:
Maredo wurde als Unternehmen mehrfach verkauft und weitergereicht - letztlich bis zum Erwerb durch eine sogenannte Heuschrecke. Im Raubtierkapitalismus ist es eben so, dass den Letzten die Hunde beißen. Im Zweifelsfall sind das die Mitarbeiter.
Beim Maredo-Restaurant in Frankfurt am Main auf der Fressgasse regt sich Widerstand - ein Widerstand, der durch solidarische Menschen unterstützt und gestärkt wird. Wer speist schon gerne in einem Restaurant, in dem die Mitarbeiter, bildlich gesprochen, bis auf's Hemd ausgepresst werden?
Deshalb der Appell: Kommt bitte zahlreich zu der Solidaritätsveranstaltung des Solidaritätskomitees am Samstag 25. Februar 2012. Wir treffen uns um 13:00 Uhr auf der Fressgasse vor dem Maredo-Restaurant. Bringt bitte Eure Freunde mit und gebt diese Info weiter.
Das Maredo-Solidaritätskomitee hat folgenden "Aufruf" verfasst:
Bernhards Weblog
rund um das Bloggen, Internet als auch politisches & zeitkritisches & ...
Mittwoch, 22. Februar 2012
Samstag, 25. Februar 2011, ab 13:00 Uhr: Protestkundgebung mit OB-Kandidaten gegen Entlassung von Maredo-Mitarbeitern
Montag, 9. Januar 2012
Idealer Job für Langzeitarbeitslose: Bundespräsident
Liebe Leser,
auch von mir ein schönes Neues Jahr 2012!
Für mich war und ist der Jahresbeginn wegen eines jahreszeittypischen grippalen Infekts leider ein lupenreiner Fehlstart. Nichtsdestotrotz möchte ich Ihnen einen Leserbrief von Hans-Joachim Viehl (ehrenamtliches Magistratsmitglied der Stadt Frankfurt am Main, Mitglied in der Partei Die Linke.) zum Lesen anempfehlen. Viehls Leserbrief vom 8. Januar 2012, der an die Frankfurter Rundschau und an die Frankfurter Neue Presse geschickt wurde, schildert das Bundespräsidentenamt aus einer besonderen, satirisch-aktuellen Perspektive:
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Randnotizen zur frankfurter Oberbürgermeisterwahl am 11. März 2012
Am 11. März 2012 findet in Frankfurt am Main die nächste
Oberbürgermeisterwahl statt. Die wichtigsten Kandidaten bei der
OB-Wahl in Frankfurt am Main werden aktuell festgezurrt. Möglicherweise
wird schon jetzt, sollte die Partei Die Linke. einen eigenen Kandidaten
aufstellen, die nächste Frankfurter Oberbürgermeisterin festgelegt -
Frau Heilig von den Grünen.
Die/der OB wird in direkter Wahl gewählt. Erhält kein/e Kandidat/in die absolute Mehrheit, wird in einem zweiten, zusätzlichen Wahlgang das Amt an die Person vergeben, welche in einer Stichwahl die meisten Stimmen bekommt. Zur Stichwahl berechtigt sind die beiden Bestplatzierten.
Obschon die OB-Wahl eine Direktwahl ist, erachte ich es dennoch als zulässig an, die Wahlergebnisse der letzten Kommunalwahl in Frankfurt am Main zugrunde zu legen*, um einige grundlegende Annahmen zu machen: Es ist keine Dominanz einer einzelnen Partei zu erkennen. Auch zeichnet sich nicht die Kandidatur einer außerordentlich bekannten Persönlichkeit ab, so dass aller Voraussicht nach kein/e Kandidat/in im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit an Stimmen erzielen wird. Ein zweiter Wahlgang, eine Stichwahl wird folglich vonnöten sein.
Montag, 5. Dezember 2011
Persipan - billiges weihnachtliches Gift
Über den Verzehr von Süssem kann man mit Fug und Recht streiten. Wenn dann noch billige Hilfsstoffe eingesetzt werden, wird es besonders schlimm. Aktuelles Beispiel: Das Persipan.
Freitag, 2. Dezember 2011
Eine Mahnwache und ein Leben nach dem Verfassungsschutz
Viel wird derzeit von einem NPD-Verbot geredet. Vielfach wird es auch gefordert. Aber ist es richtig? Ein Kommentar von Horst Meier in der WDR5-Sendung »Politikum« vom 30. November 2011 (vorübergehend als WDR5-Audiocast (Audio-Podcast) downloadbar) widmet sich dieser Frage und gelangt zu einem anderen Ergebnis. Es ist der Verfassungsschutz in unserem Ländle, der weg muß.
Sonntag, 20. November 2011
Unwort des Jahres 2011: "Armutsgefährdet"
Lieber Leser,
mein Unwort des Jahres steht für dieses Jahr fest und lautet:
Armutsgefährdet
Die Menschen, die arm sind, als »armutsgefährdet« zu bezeichnen ist nicht nur falsch, sondern üble Meinungsmache und blanker Hohn. Bester Neusprech ist es hier, die Armut durch solche Ausdrücke wie »armutsgefährdet« zu relativieren. Es gibt schließlich eine große Armut in Deutschland. Das wegzureden ist unredlich. Deshalb sollte man das Wort »armutsgefährdet« zum Unwort des Jahres 2011 wählen.
Neuerdings wird viel von »marktkonformer Demokratie« gesprochen. Ich habe mir überlegt, ob dieser Ausdruck bei der Bestimmung des aktuellen Unwort des Jahres eine Rolle spielen könnte. Für mich taugt »marktkonforme Demokratie« aber weniger zu einem Unwort, schließlich konterkariert dieser Begriff als solcher schon die fortschreitende Entdemokratisierung, die stark durch die neoliberalen Parteien in Deutschland und in der EU forciert wird. »Marktkonforme Demokratie« hat einen entlarvenden Charakter, während hingegen »armutsgefährdet« von großer rhetorischer Heimtücke ist.
Gibt es andere Wörter als »armutsgefährdet«, die besser als dieses menschenverachtende Wort zum Unwort des Jahres 2011 taugen? Was meinen Sie?
Montag, 24. Oktober 2011
Brandenburgs Polizeigesetz - DIE LINKE vor dem Aus?
In Brandenburg wurde ein neues "rot-rotes"-Polizeigesetz verabschiedet. Wenn sie den nachfolgenden Kommentar lesen, werden Sie sich sicherlich fragen, was an diesem Gesetz rot oder vielmehr links ist.
Der Kommentar von Andreas (Duckhome-Quellenlink) spricht Bände:
Freitag, 21. Oktober 2011
Immer wieder Schade .... alle machen Politik .. nur wir nicht!
Lieber Leser,
Occupy Frankfurt ist immer noch recht aktiv - doch man vermisst irgendwie die lokale Abteilung der Partei DIE LINKE. in Frankfurt. Ich habe mich gefragt, was da los ist. Ein E-Mail-Text Annette Ludwigs, den ich hier übernehmen darf, spricht mir aus der Seele. Er bezieht sich auf Occupy Frankfurt in Verbindung mit der zeitgleichen berühmten Buchmesse, eigentlich eine linke bewegungspolitische Chance erster Güte.
Leider finde ich erst jetzt Zeit, diesen Text in mein Blog einzustellen. Bitte entschuldigen Sie dies.
Hier jetzt der immer noch hochaktuelle Text vom 14. Oktober 2011:
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Frankfurt am Main: Am 22. Oktober 2011 neue Demo von Occupy Frankfurt - bitte hingehen und mitmachen
Frisch von Facebook:
Die Demo ist hiermit offiziell angemeldet. Occupy Frankfurt ruft alle dazu auf.Übrigens, heute um 20:00 Uhr soll Trichet (EZB-Chef) in der Alten Oper Frankfurt verabschiedet werden. Ein Grund hinzugehen...
Samstag, 22. Oktober, 12 Uhr am Rathenauplatz. Join the revolution!
Und wir planen für das näachste Wochenende fette Party. Kommt heute und morgen auf das Zelt und organisiert euch. Sound, Technik, Kabel, Strom, Helfer, Acts. Fight for your right to party, party for your right to fight!
Grüße, ReeveX
Sonntag, 16. Oktober 2011
Occupy Germany! Der Tag aus Bloggersicht
5. Oktober 2011, ein Tag, den man sich merken sollte. Erstmals gingen in der ganzen Welt, in über 900 Städten, Menschen gegen das aus dem Ruder gelaufene Finanzsystem und für mehr demokratische Partizipation auf die Strasse. Auch in Deutschland gab es in vielen Städten Veranstaltungen und ein paar Blogger haben sich zusammengetan, um ein kleines Stimmungsbild des vergangenen Tages an verschiedenen Orten zu zeichnen.
Den Auftakt macht Florian “Fleur” Kortemme, vom Blog Fleurseur in Berlin, die Bilder dazu stammen von Manfred Hulverscheidt (auf dessem YouTube-Kanal Ihr auch ein paar Videos zum Tag finden könnt):
Samstag, 24. September 2011
Ein besonderes Hohelied auf den Kapitalismus: Jarrow Song
Alan Price hat ein besonderes Hohelied auf den Kapitalismus gesungen. Es heißt Jarrow Song. Man muß wissen, dass 1936 207 verzweifelte erwerbslose Jarrower zu Fuß aufbrachen, um in London ihren Protest kundzutun. Hier das zugehörige Youtube-Video mit dem Song:
Musikvideo "Alan Price: Jarrow Song" ein- und ausblenden +/-




