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Dienstag, 9. September 2014

Wir lieben Itunes

Hier ein aktuelles Bildschirmfoto aus der Welt des Download-Kommerz - ein Bild sagt mehr aus als tausend Worte:

Was will uns Big Apple damit sagen?

Wie gut, dass es Alternativen gibt wie zum Beispiel die Musikpiraten oder GEMA-freie Musik...

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Montag, 19. Oktober 2009

Transaktionskosten - oder warum die schwarz-gelbe Koalition aus der Regierung gejagt gehört

Also, dieser Blogartikel läßt sich kurz fassen:

Die unheilige Tigerentenkoalition will privatisieren. Privatisierung ist schließlich deren Credo.

So so, private Unternehmen sind wirtschaftlicher. Wirklich? Das immer noch staatliche Unternehmen US Postal Service und das Elend der privatisierten British Rail sind Gegenbeweis genug. Und über Märchen möchte ich nicht schreiben, dass überlasse ich lieber den glaubenden Marktliberalen.

Lassen Sie mich noch einen eleganten Blick auf das Thema Transaktionskosten werfen. Die zu privatisierenden öffentlichen Unternehmen erbringen also irgendwelche Leistungen. Und beim Erfüllen dieser Leistungen fallen Kosten an. Wenn ich ein staatliches Unternehmen privatisiere, dann muß doch noch ein zusätzlicher Unternehmerlohn entrichtet werden, der absolut nichts mit der Produktion zu tun hat. Auch die zu privatisierenden Unternehmen müssen zusätzlichen Profit abwerfen, damit die zukünftigen Eigner als Unternehmer entlohnt werden, oder nicht?

Tja, bislang war das nicht gerade einleuchtend in Bezug zu den Transaktionskosten. Doch stellen Sie sich bitte vor, die zukünftig zu zahlenden Unternehmerprofite würden als weitere Abwicklungskosten der öffentlichen Leistungen angesehen werden, dann wären sie Transaktionskosten. Für mich hat der Gedanke, Unternehmerprofite sind bei öffentlichen Leistungen Abwicklungskosten, einen gewissen Charme. Auf alle Fälle sind Unternehmerprofite absolut überflüssige Kosten bei öffentlichen Leistungen.

Hierüber hinaus verstehe ich absolut nicht, warum Dienstleistungsunternehmen wie "beratende" Anwaltkanzleien (Gruß an den großen Friedrich der cdu, Friedrich März) sich bereichern dürfen. Warum irgendwelche dubiosen Unternehmen, sogenannte Investoren (Mafiagelder?) dann die öffentlichen Dienste erbringen sollen, ist mir ein Rätsel? Wenn ich Du bist Deutschland hören, sehen oder lesen muß, dann frage ich mich eher: Sind wir Italien?

Können Sie mir Gründe anführen, staatliche in privat-wirtschaftliche Monopole zu überführen? Ich finde keine.

Mir dräut immer mehr die Frage: Was ist das für ein Wahlvolk, dass sich derart verwählt?

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Dienstag, 21. April 2009

Das Riesenalk-Problem des Kapitalismus

Wissen Sie, was ein Riesenalk ist? Falls nein, macht nichts, der Riesenalk ist eine ausgestorbene Vogelart. Wußten Sie, dass die Riesenalks die Pinguine des Nordatlantiks waren? Falls Sie hier wieder mit nein antworten, das ist nicht all zu tragisch. Aber was Sie wirklich wissen sollten, ist folgendes:

Hat eine Art wie der Riesenalk an Bestand verloren, kommt es immer zu folgender kapitalistischer, marktkonformer Dynamik: Durch die Verknappung werden die Riesenalks (als Trophäen, Präparate, Sammlerstücke...) immer wertvoller. Desto weniger Exemplare einer Art, desto wertvoller dann die Trophäe. So geschah es dann, dass die besonders wertvollen und letzten lebenden Exemplare wegen ihres enormen Marktwertes abgeknallt wurden. Das ist das Riesenalk-Problem des Kapitalismus.

Wenn Sie für freies Privateigentum sind bei der vorherrschenden Kapitalanhäufung, dann sind Sie letztendlich auch für Sklaverei und Leibeigenschaft; ob versteckt oder offen, dass sei offen gelassen. Das müssten Sie wissen. Ohne soziale Bindung ist das sogenannte freie Privateigentum im Sinne Friedrich Märzs und seiner Konsorten nämlich Gift für jedes Gemeinwohl.

Klicken Sie bitte auf das Biersymbol (eventuell mehrmals anklicken), wenn Sie den Text als lesenswert oder nützlich erachten; laden Sie mich so zum Bier (Wein?) ein und unterstützen meine Arbeit... vielen Dank.

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