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Montag, 12. Mai 2014

Was der Eurovision Song Contest mit dem TTIP letztlich gemeinsam hat

Glückwunsch nach Österreich; Österreich hat am 10. Mai 2014 den alljährlichen Eurovision Song Contest "gewonnen".  Conquista Conchita Wurst (Thomas Neuwirth) trat für Österreich an und eroberte am Ende klar die Stimmen. Die FAZ schrieb von einem »Sieg der Toleranz«.

Doch etwas ist grundsätzlich faul am Eurovision Song Contest: Wir wissen, bei einem Gewinn der Fußballweltmeisterschaft, die dieses Jahr auch ausgetragen wird, zeigt der Gewinner allen freudestrahlend den gewonnenen Pokal. Welchen Pokal gewann aber Conchita Wurst? Sie dürfen nicht raten! Sie bekam nämlich keinen. Finden Sie das ungerecht?

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Samstag, 8. Februar 2014

Offener Brief: Warum Jan Freitag der Hamburger Morgenpost den Rücken kehrt...

Offener Brief

"Bitte kehren Sie um, aber tun Sie es ohne mich ..."


Sehr geehrter Herr Niggemeier, lieber Kollege, werter Auftraggeber,

ich schreibe Ihnen als ehemaliger Praktikant, zwischenzeitlicher Pauschalist und aktuell freier Autor der Hamburger Morgenpost. Zurzeit arbeite ich zwar nur sporadisch für Ihre Zeitung, im Schnitt um die zehnmal pro Jahr, tue es im Verlauf meiner journalistischen Laufbahn aber doch stetig und wahrnehmbar. Jetzt aber muss ich diese Zusammenarbeit beenden, und dabei ist es mit einer simplen Kündigung nicht getan; es bedarf eines offenen Briefes, der zunächst Ihnen, nach Abwarten einer Antwort aber auch Pressestellen, Berufsverbänden und Medienredaktionen zugeht.

Die Hamburger Morgenpost hat mich als Leser ebenso wie als Schreiber sozialisiert, seit ich Zeitungen lese. Schon im Elternhaus gehörte sie zur Standardlektüre, auch nach dem Auszug, während des Studiums, an anderen Wohnorten bin ich ihr treu geblieben und nach Beginn des Online-Zeitalters auf Reisen bis hin nach Kuba. In dieser Zeit habe ich sie stets gesucht, oft verflucht, aber nie ganz verlassen. Doch jetzt ist diese Zeitung nicht mehr meine Zeitung, weil sie keine Zeitung mehr ist, sondern ein populistisches Kampfblatt. Das macht mich traurig, es macht mich aber vor allem wütend.

Als diverse soziale Initiativen für den 21. Dezember 2013 zu einer Demonstration gegen die örtliche Flüchtlings-, Sozial- und Stadtplanungspolitik am Beispiel von Lampedusa, den Esso-Häusern oder der Roten Flora aufgerufen hatten, hat die Mopo, wie auch ich Ihr Blatt bislang fast liebevoll genannt habe, von Beginn an sämtliche Prinzipien journalistischer Berichterstattung ignoriert, wenn nicht verraten und somit eine Form des Kampagnenjournalismus formuliert, der selbst auf dem Boulevard beispiellos ist.

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Freitag, 24. Januar 2014

Markus-Lanz-Petition geändert & bitte mitzeichnen!

[Update (2014-01-26; 18:39 Uhr): Untenstehende Statistik aktualisiert sich fortdauernd]

Bert Bresgen berichtete bereits über die Petition »Raus mit Markus Lanz aus meinem Rundfunkbeitrag!«.

Der Petitionstext wurde heute in der früh (24. Januar, 05:33 Uhr) noch etwas abgeändert. Hier der neue Petitionstext:

Die Sendung "Markus Lanz" vom 16.01.2014 bit.ly/19xNuiZ zeigte zum wiederholten Mal, dass Herr Lanz weder fähig noch willens ist, seinen Gästen gleichberechtigt Wohlwollen, Rederecht und Anstand entgegenzubringen. Ein Moderator, der offenbar große Probleme damit hat, dem politischen Spektrum links von der Mitte mit einem Mindestmaß an Höflichkeit zu begegnen, passt nicht in ein Öffentlich Rechtliches öffentlich rechtliches Format. Der im explizitem expliziten Fall miserable Stil im Umgang mit Sahra Wagenknecht spiegelt in drastischem Maße wieder, wider, dass politische Neutralität für Lanz ein Fremdwort ist.

Der Bildungsauftrag sowie die Wahrung der politischen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit. Unabhängigkeit wird durch die von Lanz demonstrierte tendenziöse Diskussionskultur grob vernachlässigt.

Und hier eine Box zum Mitzeichnen:


Dies ist ein kleiner Beitrag zum Aufbau einer Gegenöffentlichkeit!

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Montag, 27. Mai 2013

»Flashmob« gegen Leiharbeit am 29. Mai 2013 in Frankfurt am Main - ein Blockupy-Veranstaltungshinweis



Es war einmal ein kleines Dorf im römisch besetzten Gallien. Doch halt, wir leben ja in der Gegenwart: Es ist Mai 2013 und Blockupy wirft seine Schatten...

Die Veranstaltungen sind von Donnerstag bis Samstag (30. Mai ... 1. Juni 2013) bis auf eine: Diese Aktionsveranstaltung findet bereits am Mittwoch, den 29. Mai 2013, statt und verdient Ihre besondere Aufmerksamkeit. Deshalb möchte ich diese Vorab-Veranstaltung im Rahmen des Blockupy-Bündnisses hier verstärkt bewerben. Hierüber hinaus sei die Vorab-Veranstaltung Aktivisten zur Nachahmung und Wiederholung andernorts anempfohlen, auch nach den Blockupy-Tagen.

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Dienstag, 7. August 2012

Deutsche Medien gleichgeschaltet: "Fast geschlossen hinter Merkel bei Ihrem Euro-Kurs"

Ich fasse es nicht, wie kann ein Volk nur dieser Rattenfängerin folgen? Schreibt ein Florian Röster in den Telepolis-Politik-News »Die überwiegende Mehrheit der Deutschen vertraut laut DeutschlandTrend der Bundeskanzlerin und ihrem Euro-Kurs«.

Florian Röster vergisst anzumerken, dass nur Scheinalternativen verglichen werden, Merkel mit Steinbrück... - man geht im neoliberalen Herrschaftssystem auf Nummer sicher. Man bleibt unter sich.

Ich frage mich, was diese Frageerhebungen eigentlich sollen. Dienen sie etwa nur zur Herrschaftsabsicherung? Unsichere Zeitgenossen - und davon gibt es in Deutschland sehr, sehr viele - schließen sich im Allgemeinen der Majoritätsmeinung an - auch wenn es nur die vermeintliche Mehrheitsmeinung ist. Sind wir Deutsche denn wirklich so blöde?

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Montag, 14. Mai 2012

Occupy darf nicht sterben !

Foto: Bernhard Schülke 2011

Das Bild steht unter der Creative-Commons-Lizenz CC-Lizenz by-nc-nd 3.0
und darf im Widerstand gegen die seltsamen Demokratie-feindlichen Verfügungen des Dezernenten Frank (CDU) gerne genutzt werden.

* Man beachte bitte den Hinweis bei der Frankfurter Gemeinen Zeitung *


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Dienstag, 8. Mai 2012

Kurzer Prozess

von Annette Ludwig (Kontakt über mich oder via Facebook)

Nachdem in Frankfurt am Main am 31. März 2012 Tausende Menschen gegen den Kapitalismus demonstrierten, wird nun mit weiteren Protesten versucht, kurzen Prozess zu machen.

Die Hilflosigkeit der Herrschenden drückt sich in dem aus, was diese nun am besten beherrschen. Die autoritäre Verbotskeule wird herausgeholt, um friedliche Proteste in der Frankfurter Innenstadt in der Zeit vom 16.- 19. Mai [Anmerkung von mir: siehe Blockupy] einfach zu verbieten.

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Mittwoch, 8. Juni 2011

Das Wort Super-GAU - ein Ausdrück der Volksverdummung und von Meinungsmache (ein Textfragment)

Wir lesen aktuell von der dritten Kernschmelze (klingt irgendwie nach Geschmolzenem, nach Eis, nach Speiseeis, lecker!), also vom dritten GAU (Größter anzunehmender Unfall, nicht lecker, also gefährlich, sogar richtig tödlich) in Fukushima. Das hat mich zu einem kleinem Text contra Meinungsmache bewogen, den Sie jetzt lesen:

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Mittwoch, 1. Dezember 2010

Offener Brief an die Berliner Landesregierung -- Jugendmedienschutz: Entscheidung in Berlin!

Im Netzpolitik-Blog finden wir folgende Aussage, ich fasse es einfach nicht:

Glaubt man den üblicherweise gut unterrichteten Quellen, hat sich die “Die Linke”-Fraktion in Berlin für eine Zustimmung zum JMStV entschieden.

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Dienstag, 10. August 2010

GVU - neue Form der Zensur in Erprobung?

Wenn Werke unter Creative Commons Licence "urheberrechtlich" fremdbestimmt gelöscht werden, dann sollten die Provider das zumindest vorher kritisch hinterfragen. Wenn Anbieter wie vimeo »Du bist Terrorist« "anscheined" löschen können, und das gut wie ungestraft, dann ist etwas faul in unserer Bertelsmannrepublik Deutschland (Den Begriff habe ich von einem WDR5-Podcast. Link entfällt wegen zu geringer Vorhaltedauer). Ich vermute, daß Mario Sixtus, dem auch widerrechtlich Beiträge gelöscht wurden, mit einer möglichen Schadensersatzforderung ins Leere greifen würde: Der Streitwert dürfte von wohlwollenden Richtern als nicht allzu hoch eingeschätzt werden.

Die vorgenannten praktizierten privatrechtlichen Perversionen der Unschuldsvermutung tragen McCarthysche Züge, beziehungsweise könnten zukünftig McCarthysche Züge tragen. Ein Spruch könnte dann »Die normative Zensurkraft vorauseilender Löschungen« lauten  - oder so...

Man muß Felix großen Dank zollen, daß er diesen Irrsinn anprangert.

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Dienstag, 29. Juni 2010

PPP-Skandalprojekt, Teil II - Meinungsmache und Desinformation bei der Frankfurter Rundschau

Was hat Matthias Arning mit Journalismus zu tun? Ich weiß es nicht! Jedenfalls erscheinen mir die Artikel dieses Redakteurs bei der Frankfurter Rundschau stets als SPD-lastig. Etwas genauer: Ich meine konkret den rechten Flügel der SPD! Hierüber könnte man vielleicht streiten.

Mit Sicherheit nicht streiten kann man über die Bewertung seines Artikels in der Online- und Printausgabe der Frankfurter Rundschau von heute (29. Juni 2010). Was er hier verzapft, ist kein Journalismus, auch kein investigativer Journalismus, bestenfalls Marketing oder Werbung für die PPP-Industrie.

Dies läßt sich daran festmachen, daß er die Kernkritik unterschlägt und große Kritiker verunglimpft:

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Mittwoch, 5. Mai 2010

Jutta ist tot - ein Opfer der Dauerarbeitslosigkeit

Jutta werden Sie mit Sicherheit nicht kennen. Aber Sie kennen bestimmt jemanden, der sich in ähnlicher aussichtsloser Situation befindet, welche Beweggrund für Juttas Selbstmord war.

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Sonntag, 17. Januar 2010

Kann nicht sein, was...

...nicht sein darf: Kann nicht sein, was nicht sein darf!? ist der Name einer Internet-Seite, die ich erst eben entdeckt habe. Ich habe sie meiner Bloggrolle Politik & Zeitkritik hinzugefügt (in der linken Spalte, bitte etwas blättern...). Dort wäre diese Webseite Ihnen sicherlich nicht aufgefallen, deshalb habe ich Ihnen sie in diesem Weblogeintrag kurz bekannt gemacht. Sie ist so ausgezeichnet, dass ich das Lesen dieser Seite dringend anempfehle.

Gegenstand dieser Webseite: Es geht um unser aller Medienverständnis.

Mehr möchte ich zu dieser Webseite nicht schreiben, lesen Sie bitte selbst.

An die Blogger unter den Lesern: Der eine oder andere Artikel dort ist sicherlich eine Kommentierung wert, oder?

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Samstag, 21. November 2009

Top-Video: Die Zensur kommt - Das Gesetz dazu ist auf dem Weg...

Das nachfolgende Video bitte unbedingt anschauen, ein Top-Aufklärungsvideo - es ist schließlich mein Nikolaus an Euch - und bitte nicht die Hartz-IV-Weihnachsaktion meines vorherigen Blogartikels vergessen, gelle! Hier nun doch das Video:



Was meint Ihr zu diesem Video? Kommentare erwünscht!

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Dienstag, 13. Oktober 2009

Hermann Otto Prinz zu Solms-Hohensolms-Lich - FDP beginnt sich selbst zu demontieren

Mit großer Freude lese ich folgendes im Chefökonomenblog der FTD:

[... Für eine vermeintlich frische, neue Regierungskraft hat es schon etwas erschreckend Dreistes, wenn sich FDP-Leute wie Hermann Otto Solms jetzt hinstellen und weiszumachen versuchen, dass man ja nicht habe wissen können, wie schlimm es um die Staatsfinanzen steht. Nicht nur deshalb, weil ein FDP-Mann dem Haushaltsausschuss im Bundestag vorsitzt und es keine Zahl gibt, die nicht vor dem 27. September schon bekannt war. ...]
Auf recht vorsichtige Art und Weise äußerte Thomas Fricke am Ende seines Artikel dann noch seine Bedenken zur wirtschaftspolitische Kompetenz der FDP. Man sollte noch beifügen, dass es sich nicht um eine dem Allgemeinwohl verpflichtete Partei, sondern um eine Pfründepartei handelt. Wirtschaftspolitische Kompetenz stört doch eher, oder? Außerdem wissen die Massenmedien den Mangel an Fachkompetenz, um den es geht, sicherlich gut zu verschleiern. Und schließlich gelang es doch vorzüglich dem Baron von und zu Guttenberg Wirtschaftskompetenz anzudichten. Das wird doch bei Einigen des FDP-Herrenclubs bestimmt noch geschehen, oder was meinen Sie? Ich bin diesbezüglich sehr optimitisch, allerdings zum Schaden von uns allen.

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Mittwoch, 30. September 2009

Es gibt noch kleine Wunder - PC-Klage: Berufung des HR vom Verwaltungsgerichtshof zurückgewiesen

Laut heise-online weist der hessische Verwaltungsgerichtshof die Berufung des Hessischen Rundfunks zurück. Es ging darum, ob ein beruflich genutzter PC mit Internetzugang GEZ-pflichtig sei:

"Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat die vom Hessischen Rundfunk (HR) beantragte Berufung gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Wiesbaden zur Rundfunkgebührenpflicht für beruflich genutzte Computer nicht zugelassen. Die höhere Instanz wies den Berufungsantrag zurück, weil der HR in seinem Antrag keine ausreichenden Gründe für eine Zulassung zur Berufung angeführt habe. Das geht aus dem jetzt zugestellten Beschluss (PDF-Datei) vom 22. September hervor (Az.: 10 A 2535/08 Z). ...."
Quelle: GEZ-Befreiung: VGH Kassel weist Berufung gegen Urteil zu beruflich genutztem PC zurück - heise-online, 30. September 2009)

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Donnerstag, 24. September 2009

Schnitzlers Kanal - Zapp (NDR)

Was sich die Redakteure von Zapp dabei gedacht haben? Ich fasse es nicht. Eine solch billige Personenhetze jetzt zu Wahlkampfzeiten? Allein schon die einleitenden Worte! Eine andere politische Meinung und dann das? Den Blog-Titel "Geifernde Gysi-Hasser..." hatte ich doch erst vor Kurzem vergeben!

Wir zahlen der GEZ dafür, dass eine profilierte Oppositionspartei bzw. deren Vertreter durch die öffentlich-rechtlichen Medien niedergeknüppelt werden. Der NDR erfüllt hier meiner Meinung nach nicht mehr seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag. Das Zahlen von Fernseh- und Rundfunkgebühren wird immer mehr zur Zumutung. Juristen sind gefordert:

Man sollte eine rechtliche Überprüfung bis hin zum Bundesverfassungsgericht erwägen.
Inhaltlich geht es um die Korrespondenz Gregor Gysis mit dem Spiegel. Wie soll er sich sonst wehren, als die faire Öffentlichkeit, z. B. über uns Blogger, zu suchen? Die Kommentare der Spiegel-Redaktion sind scheinheilig. Unterschlagen ein bedeutsames Urteil im Spiegel. Beim CIA nannte man das weiße Lügen. Der Öffentlichkeit wird so ein falscher Eindruck vermittelt. Soll das die Vierte Gewalt sein, für die die Medien sich halten? Wohl kaum.

Lieber NDR und liebe Spiegel-Redaktion, sollte ein Anschlag auf Gregor Gysi erfolgen, dann habt Ihr die Verantwortung hierfür. So wie die islamischen Madrasa-Schulen in Pakistan für die Taliban habt Ihr die Verantwortung für Amok-Terroristen und rechte Terroristen, sollte Gregor Gysi etwas zustoßen. Das ist mehr als nur Klassenkampf der Wirtschaft, das ist ein politisches Verbrechen. Seien Sie daran erinnert, die Medien, Stichwort Alfred Hugenberg, haben letztlich Adolf Hitler den Weg zur Macht geebnet. Ihr bereitet keinem Adolf die Macht, aber betreibt Hetze gegen einen politischen Gegner. Das ist nicht mehr demokratisch.

Liebe Spiegelredakteure, ich verstehe jetzt immer besser, warum Felix von Leitner Ihr Blatt ehemaliges hamburger Nachrichtenmagazin nennt. In meinen Augen ist diese Bezeichnung zu 100% korrekt.

Zur weiteren Vertiefung empfehle ich einen sachlichen Blogartikel mit dem Titel "Die Verbrechen des Gregor Gysi" von Zbigniew Menschinski, nachzulesen bei der Readers Edition - Portal für Bürgerjournalismus in Deutschland. Wenn Sie diesen Blogartikel mit dem Zapp-Video vergleichen, werden Sie nicht umhin kommen, dem oben aufgeführten Zapp-Video des NDR jegliche journalistische Seriösität absprechen zu müssen. Ich bin der Meinung, dass der Intendant des NDR, Lutz Marmor, schlicht unhaltbar geworden ist.

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Mittwoch, 29. Juli 2009

Afghanistan: angelogen und angeschmiert im Quadrat !

Lieber Leser,

gewöhnlich werden Sie desinformiert. Warum real existierende Desinformation in unserem Staatswesen gang und gäbe ist, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Für mich wirft das ein sehr schlechtes Bild auf unsere Demokratie. Müßten wir ihr das Attribut "sogenannt" verleihen?

Wenn Sie sich für das Thema Krieg in Afghanistan interessieren, empfehle ich Ihnen dringend, die unabhängigen Schilderungen und Aufzeichnungen von Augenzeugen zu lesen. An vorderster Stelle sei hier Jürgen Todenhöfer genannt. Heute möchte ich Sie aber auf einen Text Malalai Joyas verweisen:

"...Almost eight years after the Taliban regime was toppled, our hopes for a truly democratic and independent Afghanistan have been betrayed by the continued domination of fundamentalists and by a brutal occupation that ultimately serves only American strategic interests in the region.

You must understand that the government headed by Hamid Karzai is full of warlords and extremists who are brothers in creed of the Taliban. Many of these men committed terrible crimes against the Afghan people during the civil war of the 1990s..."
Quellenlink zur Onlineausgabe des Guardian. Der Artikel vom 25. Juli 2009 hat die Überschrift "The big lie of Afghanistan".

Das, was Franz Josef Jung (CDU, Verteidigunsminister) oder Herr Dr. Peter Struck (SPD, Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion) verzapfen, kann man mit diesem Hintergrund nur noch als verblödende Kriegspropaganda oder als hochgefährliche Kriegstreiberei bezeichnen! Mit Verteidigung von Menschenrechten oder Demokratie hat dieser Krieg jedenfalls herzlich wenig zu tun.

--> Bitte abwählen (die FDP ist übrigens genauso schlimm).

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Montag, 20. Juli 2009

Schleswig-Holstein: Land vor dem Staatsbankrott

Schleswig-Holstein wurde in den letzten fünfzig die allermeiste Zeit über durch die CDU regiert und verwaltet. Peter Harry Carstensen, derzeit schleswig-holsteinscher Ministerpräsident, steht in dieser Tradition.

Kürzlich outete sich Herr Carstensen als Lügner. Ich versuche mich jetzt daran, den Kern seiner Panik, auf die seine Lüge (in höchster emotionaler Not?) letztendlich beruht, zu ergründen:

  - Zahlungsunfähigkeit -  

Tja, in Wikipedia findet sich nichts über Schleswig-Holsteins Staatsverschuldung. Warum nicht, frage ich mich? Ist Schleswig-Holstein nicht das Flächenland mit der höchsten Staatsverschuldung pro Kopf (der Bevölkerung)? Und ist Schleswig-Holstein nicht führend, führend bald bei den anstehenden Beamtenpensionen pro Kopf (der Bevölkerung)? Verschlingen die Beamtenpensionen nicht schon jetzt den allergrößten Teil, den Großteil des aktuellen schleswig-holsteinschen Staatshaushalts?

Hintergrund: Sie sollten wissen, dass in all den langen Jahren der CDU-Herrschaft man viel mehr Posten für die eigenen Parteigänger schaffen konnte, wenn man hauptsächlich Beamtenstellen einführte. Beamtenstellen kosten keine Sozialabgaben. Also, man konnte mehr Stellen für die eigenen Leute schaffen, wenn man nach dem Motto "Nach uns die Sintflut" handelte. Warum schreibe ich "Nach uns die Sintflut"? Nun der damals ausgefüllte ungedeckte Scheck mit den damals in ferner Zukunft zu zahlenden Beamtenpensionen, der wird gerade fällig !!! Danke CDU, Danke Herr Carstensen, dass Sie dieses Thema unterschlagen. Warum?

Der Wähler hat einen Anspruch auf solide Staatsfinanzen. Kann das etwa die CDU nicht?

Mit diesem Hintergrundwissen verstehen Sie jetzt sicherlich die Panik, die ausbricht, wenn die Haus-Landesbank HSH-Nordbank in extreme Schieflage geraten ist. Land vollkommen unter, sozusagen. Vielleicht hat es seinen Grund, dass Herr Nonnenmachers Salär so hoch ausfiel - eine Art Schweigegelübde.

Staatsfinanzen total zerrüttet. Die Überschüsse der Haus-Landesbank fallen weg. Statt dessen wird diese auch noch zum Millionen- oder Milliardengrab - ab in den Staatsbankrott, ..., halt, wäre da nicht der Bundeshaushalt, den man noch belasten könnte.

Das neue geheime Motto der zukünftigen CDU-Landesregierung in Schleswig-Holstein wäre dann wohl "Staatsbankrott ahoi !" Ob das der Wähler wirklich will? Auf die Frage, wem die Milliarden der Haus-Landesbank letztlich tatsächlich zugute kommen, will ich nicht eingehen. Und die Nonnenmacher-Boni? Es reicht! Das Fass läuft doch schon längst über.

Die parteiischen Massenmedienunternehmen nebst zugehöriger Presse ( hier ein Beispiel - lesen Sie dort die Kommentare!) werden es zugunsten einer schwarz-gelben Mehrheit im zukünftigen schleswig-holsteiner Landtag schon richten , oder nicht? Ich fordere dazu auf, denen in die Suppe zu spucken.

Wahlkrampf ist's - Spucken wir denen in die Suppe, und zwar bundesweit.

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Montag, 13. Juli 2009

Wie Nachrichten gemacht werden - ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Man achte auf die Feinheiten:



- Quellenlink -


Und wenn ich schon beim Thema bin, hier noch eine interessante Newsweek-Geschichte (immer wieder gut), von wegen neutraler Berichterstattung...

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