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Mittwoch, 3. Oktober 2012

Frankfurt am Main - Irrsinn im Quadrat: IGS West soll neues PPP-Projekt werden

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Bezirksverband Frankfurt (Kontakt: info@gew-frankfurt.de) hat folgende "Presseerklärung" herausgegeben, die ich nur des Inhalts wegen hier gern zum kritischen Durchlesen zur Verfügung stelle, damit wenigstens Sie informiert sind (in der Medienindustrie kaum oder nicht publiziert):

GEWERKSCHAFT ERZIEHUNG UND WISSENSCHAFTBEZIRKSVERBAND FRANKFURT
Bleichstr. 38a, 60313 Frankfurt, (069) 29 18 18, Fax (069) 29 18 19, info@gew-frankfurt.de

Vorsitzendenteam: Maike Wiedwald, Bettina Happ-Rohé

Pressemitteilung

Frankfurt, den 1.10.2012

Absolut unverständlich: Stadt Frankfurt will ein weiteres PPP-Finanzprodukt für 30 Jahre unterschreiben


Die GEW fordert: Kein weiteres Finanzprodukt für die Banken zu Lasten der Stadt! Für den GEW-Bezirksverband Frankfurt ist es absolut unverständlich, dass die Stadt Frankfurt die IGS-West als PPP-Projekt auf den Weg bringen will.

Für ein Investitionsvolumen von 25 bzw. 27 Mio € für die IGS-West ist die Stadt bereit, das Zweieinhalbfache, nämlich 67,5 Mio € auszugeben und damit ein weiteres Finanzprodukt mit einer Laufzeit von 30 Jahren auf den Markt zu bringen, an dem mehrere Beraterfirmen sowie Banken auf Kosten der Stadt verdienen sollen.
 

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Montag, 27. August 2012

Armut ist nichts für Boulevard-Formate

von Annette Ludwig

Die Sommerpause ist beendet und die Medienwelt stürzt sich auf ein Thema, was gänzlichungeeignet ist zur Unterhaltung zu dienen. Jauch, Maischberger usw. bedienen ein Thema, wo eine Neiddebatte herbeigeredet werden soll.

Die armen Reichen

Die armen Reichen, sie arbeiten unermüdlich, plagen sich, sind real gar nicht reich (laut UnternehmerRossmann). Sie können eigentlich gar nicht mit Geld umgehen, so äußert sich bei Maischberger eine Frau, deren Namen mir zu merken nicht möglich war, so groß war die Zumutung ihrer Aussage. Es gibt ihrer Meinung nach keine Arbeitslosen, nur Arbeitsscheue. Dass der Begriff "arbeitsscheu" von Nazis geprägt wurde, kann man ihr gar nicht verübeln, das Bildungsniveau der Person hat keine sonderliche Reichweite.

Wenn Elend beliebig wird

Ich will im Einzelnen auf die Akteure_Innen nicht eingehen, sondern aufzeichnen, dass eine große Gefahr darin steckt, wenn das Thema Armut immer beliebiger wird und letztlich nur noch zur Unterhaltung dient.

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