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Dienstag, 21. Oktober 2014

Offener Brief an ver.di-Nord: Gegen Zusammenarbeit von Gewerkschaftlern mit der Bundeswehr

Frankfurt am Main, 20. Oktober 2014

2013-04-01, Heideort Dolle: Protest der Bürger-
initiative OFFENe HEIDe gegen die »Kampf-
stadt Schnöggersburg
« mit U-Bahn-Tunnel...
An
ver.di Landesbezirk Nord
Hüxstrasse 1-9
23552 Lübeck

Offener Brief

Kolleginnen und Kollegen,

wir wenden uns gegen das geplante Seminar des ver.di Landesbezirk Nord zusammen mit der Bundeswehr in Brüssel (26.10.-31.10.2014) und fordern den Landesbezirk auf, das Seminar mit der Bundeswehr nicht durchzuführen und auch in Zukunft jede Zusammenarbeit mit der Bundeswehr zu unterlassen.

Die IG Metall in Frankfurt am Main hat sich in Beschlüssen der Delegiertenversammlungen gegen den Schulterschluss von DGB und Bundeswehr im letzten Jahr gewandt sowie kürzlich gegen die Unterstützung von Rüstungsexporten durch Teile der Gewerkschaft.

Kollegen von ver.di Frankfurt und Region arbeiten seit Jahren mit Metallern in der „AG gegen den Notstand der Republik“, die sich gegen Bundeswehreinsätze im In- und Ausland wendet. Außerdem engagieren sich unsere Erwerbslosengremien gegen Bundeswehrauftritte an Frankfurter Arbeitsämtern.

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Samstag, 21. Juni 2014

26. Juni, ab 11:00 Uhr, Frankfurt - Protestaktion: Keine Bundeswehr auf der Berufsbildungsmesse

AG „Frieden und Internationale Politik“ (AG FIP) in die LINKE Hessen,
Frankfurter Bündnis „Bildung ohne Bundeswehr“ (FBBoB)


Keine Bundeswehr auf der Berufsbildungsmesse!

Kein Trommeln für den Krieg!

Keine Bundeswehr in Schulen und Jobcentern!

Schluss mit Auslandseinsätzen! Schluss mit dem Rüstungsexport!

Von 26. - 28. Juni 2014 findet nahe der Frankfurter Hauptwache die Berufsbildungsmesse Rhein-Main statt, die sich vor allem an Ausbildungssuchende richtet. Die Bundeswehr wird dort mit dem Slogan „Karriere mit Zukunft“ wieder die Werbetrommel rühren – für Auslandseinsätze und das Soldatenhandwerk.

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Freitag, 4. April 2014

Zur Ermordung der deutschen Kriegsreporterin Anja Niedringhaus in Afghanistan

Sowjetischer Panzer in Leipzig am 17. Juni 1953.
Autor: unbekannt, CCC-Lizenz:
(CC BY-SA 3.0 DE)
Morgen, Samstag, 5. April 2014, ist in Afghanistan "Präsidentenwahl". Die "Präsidentenwahl" wird von der westlichen Militärpräsenz ermöglicht und getragen - von den deutschen Masssenmedien als Befreier, hingegen von den Menschen in Afghanistan gewöhnlich als Besatzer angesehen. Anja Niedringhaus war dort als eingebettete Fotojournalistin (vgl. embedded journalism, bitte Kommentare beachten) aktiv:

Auf der Webseite if-zeitschrift.de, Stand: 04.12.13 (»if - Zeitschrift für innere Führung«), heißt es selbstentlarvend und treffend zugleich:
Ihre Fotos dokumentierten das dramatische Geschehen vor Ort – allerdings, und das ist das Entscheidende, ohne einen Verwundeten erkennbar abzubilden. Mit ihrer Arbeit befand sich Niedringhaus nicht nur in völliger Übereinstimmung mit den Medienregeln, den „Media Ground Rules“, der amerikanischen Armee – sondern auch im Einklang mit den Bestimmungen der ISAF, die als NATO- und Koalitionsregeln zunächst für alle beteiligten Nationen gelten.

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Sonntag, 30. Juni 2013

Still gestanden!


Das Bild ist lustig.

Es hat aber genauso wie die Bundeswehr-Werbung rein gar nichts mit der Bundeswehrwirklichkeit zu tun.

Aufgepasst, solltest Du zur Bundeswehr wollen, lies bitte den nachfolgenden Text sorgfältig durch:

Wenn Du meinst, Dich von der Bundeswehr anwerben lassen zu müssen, dann irrst Du! Es gibt keinen Job, für den das Sterben lohnt. Afghanistan, Bundeswehreinsätze mit Todesfolgen - nicht mehr in der Presse. Dauerhaft Verletzte. ("Kriegsdienstgeschädigte") haben in Deutschland nichts zu lachen. Das ganze Leben kaputt wegen psychischer Folgeschäden? Äußerlich intakt, aber sonst? Wie geht es vielen Vietnam-, Irak- und Afghanistanveteranen jetzt?

Oder willst Du einmal vielleicht auf Deine/n Nachbarin/Nachbarn schießen müssen? Willst Du eines Tages auf  Streikende, die für ihre Rechte kämpfen, schießen müssen? Das sind dann sogenannte "Terroristen". Glaubst Du nicht, dann folge bitte den Link zur Kampfstadt Schnöggersburg (pdf-Datei, herunterladbar). Willst Du Dich etwa eines nahen Tages am Krieg gegen das eigene Volk beteiligen müssen?

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Samstag, 29. Januar 2011

Offener Brief der Stammbesatzung der Gorch Fock - mein Kommentar: Wann nimmt der Verteidigungsminister seinen Hut und tritt zurück?

Bundesverteidigungsminister Guttenberg (CSU) läßt sich aufgrund der Berichterstattung in Massenmedien zu personellen Fehlentscheidungen hinreißen, könnte man meinen. Verpaßt Guttenberg der Mannschaft der Gorch Fock einen Maulkorb, um mögliche persönliche Fehler zu vertuschen? Willkürherrschaft im Verteidigungsministerium können wir uns jedenfalls nicht leisten. Uns sollte klar sein, daß das Vertrauen in seine Amtsführung schwer beschädigt ist. Ähnliches äußert Frank Benedikt im Binsenbrenner-Blog (Quellenlink):

... Sollten die Klagen der Besatzung gerechtfertigt sein, wird der Minister künftig einen schweren Stand bei der Truppe haben und es stellt sich die Frage, ob er überhaupt noch der “rechte Mann am rechten Fleck” ist, da er nicht zum ersten Mal es an der Loyalität gegenüber seinen Untergebenen hat missen lassen. ...
Wir beziehen uns auf einen offenen Brief der Stammbesatzung der Gorch Fock, den Jens Berger gestern in seinem Spiegelfechter-Blog erstmalig veröffentlicht hatte. Hier der offene Brief plus einer Bewertung Jens Bergers:

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