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Freitag, 13. September 2013

Polizeipräsidium Frankfurt droht mit Repression per Pressemitteilung

Eigenes Archivbild: Grünen-Plakat
auf dem Fünffingerplatz, Frank-
furt am Main (Bornheim),
Anfang August 2013
{Vorbemerkung: Die Grünen waren einmal eine Protestpartei. Erinnert sei hier nur an die Startbahn West und daran, wie sich die Grünen damals engagierten. Aktuell hingegen entpuppen sich die Grünen immer mehr als eine Law-and-Order-Partei. Gut, dass es in der frankfurter Stadtpolitik noch den Stadtverordneten Martin Kliem gibt, Mitglied bei der Piratenpartei.

Wenn man den nachfolgenden Text Martin Kliems liest, ist man versucht, am 22. September 2013 in Hessen bei der Landtagswahl und der Bundestagswahl die Piraten wählen zu wollen. Doch tendiert für die Piraten die Aussicht, in eines dieser beiden Parlamente einzuziehen, gegen Null. Die fünf-Prozent-Hürde ist bei den neueren Prognosen, die um die drei Prozent für die Piraten liegen, nicht zu schaffen. Damit die Piratenwähler ihre Stimme nicht vergeuden, empfehle ich diesen deshalb am 22. September die Partei Die Linke. zu wählen: Die Linke hat sehr große Chancen auch dieses Mal in den hessischen Landtag einzuziehen. Der Einzug in den Bundestag ist sicher. Auf Landesebene wird die Partei Die Linke. von engagierten Politikern vertreten. Ich erinnere an die beiden Blockupy-Demonstrationen in Frankfurt am Main im Juni dieses Jahres, bei denen Dr. Ulrich Wilken und Willy van Ooyen eine bedeutsame Rolle spielten sowie an die von vielen sehr geschätzte Janine Wissler (alle drei sind Mitglieder des hessischen Landtags für Die Linke.). Im Bundestag setzt sich Christine Buchholz (für Die Linke. im Deutschen Bundestag) sehr couragiert für menschen- und bürgerrechtliche Belange ein...}


von Martin Kliem

Fünf bis sechs martialisch aussehende Zivilbeamte, einige davon mit Glatze, Tattoos, einer mit einem Shirt der Nazimarke „Thor Steinar“, überfielen ohne Vorwarnung die friedlich vor dem Haus das Abendessen vorbereitenden Menschen, schlugen auf sie mit Teleskopschlagstöcken ein, rannten fast eine Mutter mit Baby um und stürmten in das Haus. Die Aktivistinnen und Aktivisten glaubten an einen Überfall von Nazischlägern, versuchten die Schläge mit einer Bank abzuwehren und wandten sich hilfesuchend an die Minuten danach eintreffende uniformierte Polizei.

Gestern im Ausschuss für Recht, Verwaltung und Sicherheit schilderten in der Bürgerfragestunde drei Betroffene der Räumung des ehemaligen Sozialrathauses in der Krifteler Straße glaubhaft die Vorgänge:

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Dienstag, 29. September 2009

Begründung für den schwarz-gelben Wahlsieg II - Volksverdummung beim Hessischen Rundfunk? (Forts.)

Dies ist der zweite Teil meiner kleinen dreiteiligen Reihe. Beim ersten Teil ging es um die Selektion ausgesuchter Nachrichten zur Darstellung/Erzeugung eines Stimmungsbildes. Heute geht es mir um ein Beispiel der Verfremdung eines Ereignisses, welches, man es schon nicht unterdrücken kann, entsprechend zurechtbiegt.

Mein Beispiel ist das Hessenjournal am Donnerstagabend, den 24. September 2009. Ausgestrahlt wurde die Sendung vom HR3-Fernsehen. In besagter Sendung wurde über die lokalen hessischen Auftaktveranstaltungen zum heißen Bundestagswahlkampf 2009 der letzten drei Tage kurz berichtet. Es waren Kurzberichte über Veranstaltungen der fünf im Bundestag vertretenen Parteien.

Erlauben Sie mir hier einen kleinen Exkurs: Meine Meinung ist, dass das blöde Stimmvieh, welches es erst schafft sich kurz vor der Wahl eine eigene Meinung zu bilden, wirklich besser von der Wahl fernbleibt. Demokratie erfordert ein Minimum an aktiver Teilnahme. Eine Wahl ist eben nicht das Ausfüllen eines Tippzettels, bei dem man sich kurz vorher "schlau" macht. Derart unreife Demokraten sollten tief in sich gehen. Nicht nur, dass andere sich für solche Durchschnittsdeppen den Arsch aufreißen, äußern diese Durchschnittsdeppen sich derart, als dass man den Politikern ganz allgemein gehaltene negative Phrasen unterstellt. Demokratie lebt von aktiver Teilnahme und nicht vom interlektuellen Sesselpuppsen.

Zurück zur HR-Sendung: Warum hat man nicht über andere Parteiveranstaltungen wie beispielsweise die der Piratenpartei berichtet? Gab es keine? Zu den einzelnen gesendeten Veranstaltungsbeiträgen, darf gesagt werden, dass die Veranstaltungen in der Regel neutral geschildert wurden - aber mit ein paar Ausnahmen.

Alle Veranstaltungen waren bis auf die Veranstaltung der Partei Die Linke nicht besonders gut besucht. Die Veranstaltung der Linkspartei war eine öffentliche im Freien auf einem Marktplatz in Frankfurt. Auch die SPD-Veranstaltung war im Freien, die der restlichen drei Parteien fanden hingegen in geschlossenen Räumen statt.

Welches Bild vermittelt der HR aber? Er zeigt beim Bericht über Die Linke am Berichtsanfang leere Bänke vor der Bühne. Als Hintergrund muß man wissen, dass das HR-Team frühzeitig zugegen war und sehr viel filmte. Eine mehrstündige Veranstaltung auf ein paar Minuten zusammenzuschneiden ist schon nicht einfach. Was ich dennoch dem HR ankreide, ist, dass er bei der Linkspartei die Redner in der ausgestrahlten Sendung bunt durcheinander gewürfelt hatte. Von Chronologie keine Spur. Der letzte Redner, Hauptredner Lothar Bisky, wurde gleich am Anfang gebracht. Da sich der HR Sabine Leidig anscheinend als negatives Reizobjekt herausgesucht hatte, bekam sie den Platz als letzte Sendungsrednerin zugeteilt in der dreisten HR-Schnippselchoreografie plus den größten Raum in dem Kurzbericht - meine Unterstellung. Besonders ätzend fand ich noch die Information, das Bild der leeren Bänke war ja nicht das einzige Bild zur Veranstaltung, dass überwiegend Rentner die Veranstaltung besucht hätten. Das ist einfach unwahr, falscher geht es nicht. Die Zuschauer waren einfach ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung.

Warum hat man das mit den Rentnern beim Bericht zur Veranstaltung der CDU unterschlagen, dort wo es viel eher angezeigt ist? Diese Partei hat in Hessen, was die Mitglieder angeht, ein Durchschnittsalter von 64 Jahren. Und es gab Lücken bei der recht geschlossenen CDU-Veranstaltung. Diese wurden kameratechnisch unterschlagen. Seltsam. Hätte man Roland Koch als letzter Redner irgendwo in die Sendung hineingeschnippselt, ich glaube, es hätte beim HR sehr großen Stress gegeben.

Zur SPD-Veranstaltung in Wiesbaden frage ich mich, ob beim HR eine Art Rote-Socken-Hasser-Geist weht? Warum hat man die Szene gebracht, in der Herr Roth (SPD) linkisch mit einem Wahlzettel herumhantiert?

Merke:

  1. Kann man den politischen Gegner nicht ignorieren oder direkt angreifen, geht man unterschwellig vor und schlägt unterhalb der Gürtellinie zu.
  2. Der HR ist zu einem CDU-nahen Schwarzfunk verkommen (meine Meinung).
  3. Es spricht gegen unsere Demokratie, dass solche Auswüchse in der Berichterstattung öffentlich-rechtlicher Medien möglich sind.
  4. Der Mangel an institutioneller Parteiferne in den öffentlich-rechtlicher Medien sollte umfassend und umgehend behoben werden.
Lesetipp:
Der Parlamentarismus als Anachronismus - Nicht überall, wo Demokratie drauf steht, ist Demokratie drin von Eckhard Kochte (26. Sept. 2009, mehrseitiger Text bei Heise-Telepolis)

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Mittwoch, 16. September 2009

Endlich - Der Ausweg aus der Wirtschaftskrise

Den habe ich bei Hansruedi Ramsauer auf seinem Blog Zeitenwende.de entdeckt:

"Ich habe schon viele Vorschläge gelesen, wie man die Krise beenden könnte, doch überzeugt hat mich bislang keine. Doch bei Barry Ritholtz bin ich nun auf die perfekte Lösung gestossen, wie wir uns subito aus der Krise befreien!

Wir werden jetzt alle ICH-Banken und borgen uns Geld bei der Zentralbank zu 0 Prozent, kaufen damit Staatsanleihen mit Renditen zwischen 2-5 Prozent und investieren den Gewinn in Konsum, Aktien und Immobilien. Das perfekte Perpetuum Mobile und keiner braucht mehr zu arbeiten..
."

Der Mann hat Recht. Warum dürfen das nur die Banken, und wir nicht?

Ich hatte irgendwann mal bei Weissgarnix.de irgendwo in dessen Blog folgenden Vorschlag gemacht, der etwas ähnlich beinhaltet:

Lottoscheine. Ja, Lottoscheine. "Warum ausgerechnet Lottoscheine?", werden Sie sicherlich fragen. Die meisten sind nach einer Woche wertlos. Aber sie hatten einen Wert - die Aussicht auf Gewinn. Und jetzt der Clou! Die EZB akzeptiert immer wertloseren Plunder als Besicherung für Bankkredite.

Gleiches Recht für alle, möchte ich meinen: Sie nehmen also Ihre Lottoscheine, gehen zu einer Bundesbank-Filiale Ihres Vertrauens als örtliche EZB-Niederlassung (das ist doch so, oder?) und wollen einen Zentralbankkredit. Die optimalen Bedingungen zur Ankurbelung der Wirtschaft wären dann:
  • 200 Jahre Laufzeit, keine Kündigung möglich - Motto: Nach mir die Sintflut
  • ein Zinssatz von 0,00% pro Jahr
  • Disasgio: 0,00%
  • Das Wichtigste: Jeder verfallene Lottoschein hat einen Wert von 10000,-- €
Jetzt ist Ihnen sicherlich klar, wie Banken funktionieren. Übrigens, die Realität hat in Bezug auf das Bankenwesen jedwede Satire eingeholt.

Ich meine, Leistung muß sich lohnen. Warum werden nur die großen Nichtleister belohnt? Warum gelten nur große Nichtleister als systemrelevant? Weissgarnix schrieb vor noch nicht allzu langer Zeit: "Die Elite rettet sich selbst".

Füllen Sie sich etwa beschissen? Dann danken Sie allen bisherigen Bundesregierungen der letzten Jahrzehnte. Folgende Parteien waren mit von der Partie: Die Grünen - SPD - FDP - CDU/CSU. Rat(t)en Sie mal, an wen die Großspenden der Großindustrie gehen... und wer Ihre Interessen wirklich vertritt. Selber Denken können wir ja noch, gelle.

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Montag, 7. September 2009

Meinungsmache der übelsten Sorte in Schleswig-Holstein

Über Peter Harry Carstensen (CDU) und Schleswig-Holstein schrieb ich schon früher einmal in meinem Weblog.

Aus aktuellem Anlaß möchte ich hier erneut auf Schleswig-Holstein zu sprechen kommen und habe einen Artikel vom Parteibuch Blog übernommen. Der Artikel stellt die Meinung des Verfassers da, die ich für diskutierenswürdig erachte.

Die Überschrift des Originaltextes habe ich nicht übernommen; statt dessen änderte sie ab, da sie aus meiner Sicht den Fokus falsch setzt. Hier der Text nebst Originalüberschrift:


Und dann war da noch Christian Teevs

Von Redaktion | Mein Parteibuch Blog, 5. September 2009

Die von ihm selbst angesetzte Neuwahl in Schleswig-Holstein droht für Peter Harry Carstensen zu einem Fiasko zu werden.

Die im Sog der einschlafenden Bundestagswahl sicher geglaubte schwarz-gelbe Umfragemehrheit ist trotz der massiven Wahlkampfunterstützung durch den schleswig-holsteinischen Zeitungsverlag so gut wie dahin. So langsam spricht es sich herum, dass Peter Harry Carstensen den Landtag und die Wähler dreist belogen hat, um seinem Kumpel Dirk Jens Nonnenmacher bei der bankrott gewirtschafteten Landesbank HSH Nordbank Millionen an Extrazahlungen zuschieben zu können.

Da war guter Rat teuer. Doch zum Glück gibt es da das transatlantische CDU-Wahlkampfblättchen aus Hamburg, dass sich als “Nachrichtenmagazin” tarnt.

Der dort veröffentlichende “Parteienforschungsschüler” Christian Teevs hat sich mit seiner Propaganda gegen links bereits in Hessen große Verdienste dabei erworben, als die Wahl von Andrea Ypsilanti zur Ministerpräsidentin drohte und es den Transatlantikern darum ging, den brutalstmöglichen Lügner Roland Koch an der Macht zu halten.

49% zu 48% liegt Carstensens Wunschkoalition schwarz-gelb derzeit vor den anderen vermutlich in den Schleswig-Holsteinischen Landtag einziehenden Kräften. Die Linke steht der letzten Umfrage zufolge bei 7%. Sollte es den Strategen der schwarzen Pest gelingen, in den Massenmedien genug Negative-Campagning zu platzieren, um die Linke unter 5% zu drücken, dann ist der von Carstensen angestrebte Machtwechsel zu schwarz-gelb durch.

Im Wahlkampf in Schleswig-Holstein konzentriert sich Christian Teevs bei Spiegel Online nun folglich darauf, die Linke mit grober Propaganda an die Wand zu klatschen. Schon die Überschrift seines Spiegel-Artikels zeigt, dass es Christian Teevs und dem Spiegel nicht um Journalismus, sondern um Negative-Campaigning gegen die Linke im Wahlkampf geht: “Linke in Schleswig-Holstein – Mobben, schachern, bocken.”

Der Überschrift folgt dann ein Paradebeispiel für die massenmediale Hetze gegen die Linke. Kern des Artikels ist der Vorwurf von Schleswig-Holsteinischen Linken aus Neumünster, von der Landesspitze der Linken gemobbt zu werden und von der Postenvergabe ausgeschlossen zu werden.

Dass der Anführer der Linken aus Neumünster der für sein Mobbing berüchtigte Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann ist, der 2005 seine Partei dadurch beschissen hat, dass er seine Stasi-Vergangeheit verschwiegen hat und 2008 die Linke in ganz Deutschland dadurch lächerlich gemacht hat, dass er sich vom Landgericht Lübeck, wo er zuvor Rechtsreferendar tätig war, eine einstweilige Verfügung zur Zensur der Wikipedia geholt hat, und nun sauer ist, weil er seitdem bei der Linken in Schleswig-Holstein nichts mehr zu melden hat, “vergisst” Christian Teevs in seinem Hetzartikelchen ganz zufällig zu erwähnen.

Stattdessen versucht Christian Teevs die Linke als unwählbare Partei von Sektierern hinzustellen. Kostprobe gefällig, O-Ton Christian Teevs:

Klar ist: Nach dem Erfolg von Oskar Lafontaine im Saarland gerät fast in Vergessenheit, dass die Linke im Westen eine junge Splitterpartei ist und eine Plattform für Sektierer bietet.

Anstatt seine Leser über den Hintergrund der Auseinandersetzung in der Linken in Schleswig-Holstein zu informieren, listet Christian Teevs dann all den Unfug auf, der der Linken vom Spiegel und anderen Medien der deutschen Kriegsparteien ans Zeug geflickt wurde.

Die von Christian Teevs und dem Spiegel verbreitete Desinformation zum Wahlkampf in Schleswig-Holstein ist sogar der transatlantischen Geheimdienstpostille “Die Zeit“, die ansonsten für alles zu haben ist, wenn es gegen Linke geht, zu platt. Matthias Meisner hat sich dort eine andere Strategie zur Desinformation ausgedacht und versucht, Lutz Heilmann und seine rechte Mobber-Seilschaft zu stützen, in dem er titelt: “Linke Realos im Abseits”.

So wird Politik gemacht. Das Ziel ist das gleiche: die Massenmedien der Milliardäre versuchen Peter Harry Carstensen zu stützen, indem sie versuchen, die Linke zu niederzumachen und dadurch vom unwählbaren Lügner Carstensen abzulenken.




Quellennachweis für diesen Beitrag: Mein Parteibuch , es gilt die Piratenlizenz.

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Samstag, 5. September 2009

Frau Dr. Merkels neuester Werbehit

Neulich diffamierte ein Frau-Dr.-Angela-Merkel-Fan, vermutlich sogar CDU-Parteimitglied, Die Linke als die Sozialfaschisten! Er brachte weitere überalte CDU-CSU-FDP-SPD-Krampfparolen wie "80%-SED-Parteimitglieder", Schießbefehl, "Gysi als Stasiagent und IM". Die ganze Denunziationspalette eben.

Die Stasi war eine Denunziationsorganisation, ok. Was da gegenüber der Partei Die Linke betrieben wird, ist Denunziation im Stile der alten Stasi. Ob das die Schmutzkampagnenbetreiber wissen? Der deutsche Durchschnittsdepp scheint wohl für solche Parolen empfänglich zu sein. Da jetzt der rechte Rand aufgrund sinkender schwarz-gelber Perspektiven bedient werden muß, werden Kinderpornografie-Straferhöhungen und ähnliches mehr gefordert. Meine Güte, wir hatten doch schon so viele Jahre CDU-Herrschaft in Deutschland. Die hatten wahrhaftig Jahrzehnte Zeit, genügend Zeit also, das Problem in den Griff zu bekommen.

Da neuerdings stramm rechts argumentiert wird, erlaube ich mir auch etwas in die gleiche Kerbe zu hauen. Warum sollen Deutsche Soldaten in Afghanistan sterben? Wozu und warum? Tatsächlich ist der Afghanistankrieg ein Krieg der USA gegen das afghanische Volk, gegen afghanische Kinder. Hier ein Video, allerdings in englisch:



Wer ist als einzige Partei gegen den Afghanistan-Krieg? Die Linke!

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Freitag, 4. September 2009

Twitter: Die neuesten Zwitschereien zur Bundestagswahl 2009 - selbstaktualisierend !

[Allerletztes Update, 2009-09-04, 17:07 Uhr: Das Google-Gadget aus dem Hause juitter.com hält der Belastung genauso wenig Stand wie der Versuch mit sixgroups com (daher auch keine Links). Das Ganze war ein Versuch wert. Es bleibt die Twitter-Direktsuche.]

Überraschung!

Also, Sie gehen in meinem Weblog soweit nach unten, bis Sie in der Stichwortliste ungefähr beim Anfangsbuchstaben K angelangt sind.

Abkürzung: Sie tippen im Firefox (das sollte auch bei anderen Webbrowsern gehen) die Tastenkombination Strg f ein.

  • Mehrere Post im Webbrowser-Fenster
    In das Suchfeld, dass sich dann im Firefox unten geöffnet hat, tippen Sie anschließend bitte IOC ein (Suche evtl. einmal wiederholen). Rechts von der Stichwortliste finden Sie die Tweets.

  • Nur ein Post im Webbrowser-Fenster (wenn Sie z. B. von Twitter kommen)
    Sie tippen in das sich öffnende Suchfeld statt dessen 42 ein, Suche evtl. wiederholen.
Sobald sich irgendjemand zur Bundestagswahl äußert, aktualisiert sich automatisch die Tweet-Auflistung auf den neuesten Stand. Hashtag zur Bundestagswahl 2009: #btw09 - wenn Sie in Bezug zur Bundestagswahl mittwittern, vergessen Sie bitte den Hashtag nicht:: #btw09.

[Nachtrag und Update, 2009-09-04, 16:44 Uhr: Wenn aufgrund Überlastung nicht ordentlich aktualisiert wird, wie im Augenblick, dann F5 drücken. Wenn das nicht hilft, hilft Twitters direkter Suchlink .] Doppelte Posts via wahlenrt werden ab sofort herausgefiltert .

Eins noch: Das Twitter-Fenster weiter unten schmeiße ich in spätestens 6 Wochen wieder raus.

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Donnerstag, 3. September 2009

Auch Heiner Geißler (CDU) hält eine schwarz-gelbe Koalition für falsch

Das schreibt sinngemäß Harald Weber | Lumperladen | Beachten Sie bitte meine konstante Wahlempfehlung für die anstehende Bundestagswahl. Die Linke als einzige reale Oppositionspartei zu wählen, bedeutet dazu beizutragen, schwarz-gelb zu verhindern.

Nun zum Originaltext, den ich hier gern zitieren möchte:

"Heiner Geißler traut sich was

Er traut sich öffentlich zu sagen, dass er schwarz/gelb also eine Koalition von CDU/CSU und FDP nach der Bundestagswahl für falsch hält.

So ein Bündnis sei eine schlechte Lösung…

meint er.

Ihm sei wohler mit einer Großen Koalition

Ob die Große Koalition das Beste sein wird, das wage ich anzuzweifeln. Ich denke wir brauchen eine Drei-Parteien-Koalition, mindestens.

Also Leute, wenn Ihr was bewegen wollt geht zur Wahl und wählt was Ihr wollt. Meine Wahl-Empfehlung analog wie zur Sächsischen Landtagswahl halte ich immer noch aufrecht.

Aber wählt auf keinen Fall was Ihr nicht wollt! Und sorgt dafür, dass die Nichtwähler nicht schon wieder die Wahl gewinnen, denn die ziehen nicht ins Parlament…"




Quellennachweis für diesen Beitrag: – Lumperladen – Dieser Beitrag steht unter einer Piratenlizenz.

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Mittwoch, 2. September 2009

Wahlkrampf 2009: Roland Koch (CDU) empfiehlt rot-rot-grün zu wählen bei der Bundestagswahl

Man muß als Hintergrund wissen, dass einiger Schrott herumsteht auf dem Gelände der Kernenergieanlage in Biblis. Jetzt zu Roland Koch, hessischer Ministerpräsident und im Parteivorstand.der CDU:

Er macht Wahlkampf! Und äußerte sich hierbei gestern Abend im HR-Radio. Ich erinnere mich daran, dass er sagte, dass, wenn rot-rot-grün die Wahlen gewinnen, die Atomstromanlage Biblis abgeschaltet werden würde. Mensch, Roland, Besseres kann uns in Hessen nicht passieren, als dass endlich die Schrottreaktoren in Hessen abgeschaltet werden würden. Gut, dass Du das ansprichst. Schwarz-gelb - Nein, danke.

Danke für Deine Ehrlichkeit.

Kann es sein, dass Du Angela Merkel schwächen willst? Alter Machtpolitiker, die Führung der CDU, die steht eigentlich Dir zu, und nicht der Angela. Legst Du langsam die Beißhemmung ab und bereitest so indirekt den politischen Staatsstreich in der Bundes-CDU vor? Wahrhaft klug gemacht.

Hierüber hinaus kann ich mir noch eine weitere, ergänzende Begründung für diese Kochsche Wahlkampfentgleisung - meine Meinung - vorstellen: Die CDU-Sponsoren bei Laune halten mit entsprechenden Äußerungen. Die Atomindustrie freut sich sicherlich bei derartigen Treuebekundungen und macht dann vermutlich ein paar Mio. Euro locker für den Wahlkrampf. Man muß zusammenhalten und die Kassen der CDU sind eh klamm...

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Dienstag, 1. September 2009

Warnung vor DER LINKEN – Hilfen und Empfehlungen zur Bundestagswahl

! Hinweis ! Bitte lesen Sie den nachfolgenden Text sorgfältig durch:

Von Zbigniew Menschinski | Readers Edition | – Dass DIE LINKE nicht salonfähig ist, haben inzwischen auch die hartnäckigsten Ruhrkumpel erfasst. Man sieht daran: Die Aufklärungsarbeit der Volksparteien zum Thema LINKE – “Demagogen” (Nahles), “Rattenfänger” (Pofalla), “Luzifer” (Stiegler) – trägt Früchte.

Endlich zeigen auch die feinsinnigen Analysen der Starautoren und Chefredakteure von ARD bis ZDF zu Oskar Latontaine Breitenwirkung: “Gnom am Feuer” (Christoph Schwennicke , sz/SPIEGEL), “mephistopelisch” (Wolfram Weimer, Cicero), “dumpfer Querschläger”(Bettina Röhl, WELT). Gar nicht zu überschätzen ist die Pioniertat der BILD-Zeitung: Der Blick in Gregor Gysis Gehirn.

Trotzdem gibt es in Deutschland immer noch Menschen, die in Erwägung ziehen, DIE LINKE zu wählen, wohl weil sie meinen, es käme ja nicht ans Tageslicht. Denen sei hier gesagt: In Zeiten, da Handelsketten jeden Toilettenbesuch ihrer Angestellten überwachen, da Telekom und Bundesbahn die Kontobewegungen und Post ihrer Mitarbeiter ausforschen, ist es ein Leichtes herauszufinden, wer wo sein Kreuzchen bei Wahlen macht.

Und wo Schilys und Schäubles Detektoren nicht hinreichen, da genügt ein Seufzen oder “Tralala” nach der Wahlnacht, um dem Personalchef zu signalisieren, wes Geistes Kind der Untergebene ist. Wer also DIE LINKE wählt, sollte sich des gesellschaftlichen Risikos seiner Tat bewusst sein – angefangen beim Partner- bis hin zum Jobverlust.

Ehrsame Alternativen zur LINKEN

Doch Drohszenarios sind nur das letzte Mittel einer wehrhaften Demokratie. Zuvor gilt es, die Unbelehrbaren auf den Pfad der staatstragenden Tugend zurückzuführen, ihnen goldene Brücken zu bauen. Um notorischen Links-Sympathisanten die Rückkehr ins geachtete bürgerliche Leben zu erleichtern, seien hier einige ehrsame Alternativen zur LINKEN genannt.

Da wäre zuallererst die CDU und Angela Merkel. Wer eine derart glückliche Hand bei Friseur und Modistin beweist, meistert auf Dauer jede Krise. Zugegeben, es ist nachvollziehbar, dass die Union für viele nicht wählbar ist. Die große Koalition war nicht gerade ein Walzertraum, eher eine Mischung aus Stehblues und Stolper-Polka von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen. Steuergeschenke an Zockerbanken in Milliardenhöhe, eine immens wachsende Staatsverschuldung, steigende Arbeitslosigkeit und sinkende Nettolöhne, Tornados über Afghanistan und die Überwachungsphantasien eines Wolfgang Schäuble sind nicht jedermanns Sache.

Wer die Union ablehnt, sollte als nächstes an die SPD denken. Keine Angst – sozialdemokratisch ist diese Partei schon seit Gerhard Schröder nicht mehr. Eine Sozenallergie lösen Steinbrück und Steinmeier sicher nicht aus. Manch einer verübelt ihr, dass sie keines ihrer Wahlversprechen umgesetzt hat. Doch das stimmt nicht. Die Merkelsteuer von 18 Prozent haben die einstigen Sozialdemokraten durch einen genialen Schachzug verhindert. Die von der SPD mitbeschlossene Mehrwertsteuererhöhung betrug 19 nicht 18 Prozent. In der Abwehr der Merkelsteuer war die SPD also äußerst erfolgreich.

Wem das nicht genügt, der kann auf die FDP zurückgreifen. Die Partei von Guido Westerwelle erweist sich heute als Bollwerk gegen die triste Realität. Beharrlich pocht die FDP auf die Welt vor Lehman und Steuersenkungen für die Bestverdiener. Samt Boni versteht sich. Was 25 Jahre funktioniert hat, kann heute nicht falsch sein. So das Glaubensbekenntnis der FDP. Während Union, SPD, GRÜNE und LINKE mit Finanzierungsvorschlägen herumeiern, haben die Liberalen um Westerwelle die Tiefebenen der Erbsenzählerei längst verlassen.

Wer trotz dieser bestechenden Argumente mit der FDP nicht kann, für den gibt es immer noch die GRÜNEN – die Partei der besseren Besserverdienenden. Wer GRÜN wählt, hat viele Vorteile. Der größte liegt wohl darin: Er muss sich seiner Stimme nicht schämen, kann sich auf jedem Betriebsausflug, Bankett oder Sportfest zu ihr bekennen, ohne den Job oder die Partnerbeziehung zu gefährden, denn DIE GRÜNEN können – anders als DIE LINKE – mit jedem. Wer GRÜN wählt und statt grüner Politik werden später im Kabinett “Metzgereien” beschlossen, kann hinterher mit Claudia Roth sagen: “Das habe ich nicht gewusst, geahnt, gewollt.” Und jeder wird das glauben.

Immerhin haben die GRÜNEN unter Gerhard Schröder die Agenda, HartzIV, Rente mit 67, Afghanistaneinsatz und freie Fahrt für Zockerzertifikate abgenickt. Heute steht auf dem Fahrplan der Geschichte die Agenda 2020 mit HartzV, Rente mit 70, Afghanistan II, Minuslohn und Lifting des Grundgesetzes durch den Lissabon-Vertrag. Alles Punkte, die die GRÜNEN befürworten oder zumindest in ihrer allseits geschätzten Kompromissbereitschaft blauäugig durchwinken würden. Diesmal vermutlich unter Merkel statt unter Schröder.

Wäre es nicht ein echtes Glanzlicht in der TV-Geschichte, wenn Fernsehpfarrer Fliege die Koalitionspartner Schäuble und Trittin einträchtig beieinandersitzend in seinem Studio begrüßen dürfte? Als Beispiel für Versöhung und Vergebung? Man kann nicht immer nur auf spröde Zahlen, Ziele und Ergebnisse schauen, man sollte als Wähler auch an das verhärmte Gemüt der Fernsehnation denken.

Und schließlich – Der GRÜNEN-Spitze kann man wahrlich nicht den Hang zum Gestrigen vorwerfen. Ihre Devise “ÖKOLOGISCH, BASISDEMOKRATISCH, GEWALTFREI, SOZIAL” haben sie bis auf einen Punkt tadellos entsorgt. Man darf sagen: DIE GRÜNEN sind damit Ackermann-kompatibel und folglich regierungsfähig. Völlig zurecht hat Jürgen Trittin, der KBW-geschulte Chefrhetoriker der GRÜNEN, hingegen DIE LINKE als “retro” gegeisselt und damit ins gleiche Horn wie seine Ex-Genossin Ulla Schmidt gestossen.

Es stimmt. DIE LINKE ist vorgestrig.

Starrsinnig wehrt sie sich gegen die Reform von Grundgesetz und nationaler Souveränität durch die EU, altmodisch fordert sie etwas so Irrationales wie persönliche Haftung von Banken und Spekulanten, geradezu von Nostalgie besessen pocht sie auf auskömmliche Renten schon mit 65 und Abschaffung von HartzIV, in Sentmentalität badend insistiert sie auf bessere Versorgung und Bezahlung im Gesundheits- und Pflegebereich, verbissen fordert sie einen flächendeckenden Mindestlohn, von Sozialromantik besäuselt fordert sie die Bekämpfung der Kinderarmut, völlig realitätsfern verlangt sie die Abschaffung von Studiengebühren, ja sogar den Abzug aus Afghanistan, wie einst Willy proklamiert sie als Ziel Vollbeschäftigung und Bildungschancen für alle.

Während DIE GRÜNEN ganz realistisch einige dieser Ziele höchstens noch als Droh- und Dispositionsmasse für den Verhandlungsbasar im Koffer führen, meint es DIE LINKE mit ihren Forderungen offensichtlich ernst.

Das heißt: DIE LINKE ist noch nicht in der neuen Reform-Demokratie angekommen und somit unwählbar.




Quellennachweis für diesen Beitrag: – Readers Edition – Dieser Beitrag steht unter einer CC-Lizenz.

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Montag, 24. August 2009

Wo endet der aktuelle "Börsenaufschwung"?

Nur zwei kurze Notizen hierzu:

USA: Der amerikanische Einlagensicherungsfonds ist inzwischen so gut wie leer; der Topf ist alle - Quelle: Querschüsse. Man vergleiche mit Egghats Zahl "300".

D: Drastischer Anstieg der Arbeitslosenzahl in Deutschland - Quelle: FTD.

Meine Meinung zum Wirtschaftsgeschehen geben weitestgehend die Blogs Querschüsse und ZWEITENWENDE.CH wieder. In Bezug zu meinen früheren Posts läßt sich festhalten, dass wir uns weiterhin Richtung Große Depression bewegen; dem Wahlkampfgetöse der wirtschaftsnahen Parteien (auch die SPD und sogar die Grünen!!!) zum Trotz. Es ist leicht nachzuvollziehen, dass sich die Herrschaftselite weiterhin sträuben wird, gegen die eigenen wirtschaftlichen Machtinteressen zu handeln. Die Krise setzt sich also fort...

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Dienstag, 21. Juli 2009

SWR-Video: Wie Steuerfahnder in Frankfurt "von ganz oben" kalt gestellt werden

Zum Thema schrieb ich bereits am 9. Januar 2009. Nichtsdestotrotz kam es zu einer schwarz-gelben Koalition in Hessen. Den Medien sei Dank. Werden wir in Gesamtdeutschland das gleiche Schicksal erleiden, dass sich Verbrechen am Staat auszahlen?

Hessische Steuerfahnder fuhren dem hessischen Fiskus mehr als 280.000.000,00 € ein - eine große Zahl. Aber was war der Dank der hessischen Landesregierung? Die unerhörte Antwort finden Sie im Video! Noch ein letztes Wort, bevor ich Sie auf das Video loslasse. Also, der ehemalige Commerzbankchef beschwerte sich anscheinend recht erfolgreich beim damaligen CDU-Bundeskanzler Helmut Kohl, aktuell CDU-Ehrenvorsitzer. Nun zum angekündigten Video, sehen Sie bitte selbst:



Da bleibt meines Erachtens nur eine Wahlalternative bei der Bundestagswahl: Links wählen, und zwar richtig links.

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