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| (eigenes Archivfoto, © 2011) |
dieser Blog-Beitrag wird nicht der Letzte zum Thema Sozialrassismus bleiben. Ein wesentliches Element des Sozialrassismuses (auch Klassismus¹ genannt) ist für mich die Benachteiligung wirtschaftlich schlechter gestellter Gruppen (Klasse(n)?) gerade am politischen Willensbildungsprozess.
Im Vorurteil, dass Erwerbslose aufgrund ihrer Leistungsbezüge über dem gesellschaftlichen Existenzminimum leben würden und somit finanzielle Mittel für die Teilhabe am politischen Willensbildungsprozess übrig hätten, manifestiert sich der Sozialrassismus zwar etwas versteckt, aber dennoch deutlich erkennbar. Wer die Fachliteratur studiert, weiß dass es mitnichten so ist, dass Sozialtransferleistungen wie ALG 2 das Existenzminimum abdecken - Das ist definitiv falsch.
In den höheren Politikzirkeln - wir gelangen langsam zur ISM, dem Institut Solidarische Moderne -, also auch in den sich als politisch links gebärdenden Politikzirkeln, kennt so gut wie niemand die Situation der finanziell sehr schlecht gestellten Menschen, zu denen die ALG-2-Bezieher gehören. So gut wie niemand des etablierten Politikzirkuses kann sich auch nur ansatzweise in diese hineinversetzen - was übrigens ein Grund für den zunehmenden Nichtwähleranteil in Deutschland darstellen dürfte. Sie gehören schlicht unterschiedlichen Welten/Klassen an.
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