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Donnerstag, 15. Mai 2014

Frankfurt a. M., 18. Mai 2014: Christy´s Day 2014 – Musik + Theater erinnern an Christy Schwundeck

Foto: AK-CS-Webseite
Christy´s Day / Colorblind
Theater und Musik

Sonntag, 18.05.2014,
18:00 – 21:00 Uhr, Einlass ab 17 Uhr
Günes Theater / Tevesgelände
Rebstöckerstr. 49d, 60326 Frankfurt

Eintritt frei!
Getränke sind gegen eine kleine Spende erhältlich.

Anfahrt: Straßenbahn Linie 11 oder 21, Haltestelle Rebstöckerstrasse (Google-Maps-Link)

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Montag, 10. Dezember 2012

"Gewonnen haben wieder die, die immer gewinnen"

Beginn der »Pressemitteilung« des Arbeitskreises Christy Schwundeck zum Beschluss des OLG vom 19.11.2012:

“Gewonnen haben wieder die, die immer gewinnen.” So kommentierte Peter Schwundeck die Nachricht vom Oberlandesgericht Frankfurt, die ihn am 23.11.2012 erreichte: Es wird kein öffentliches Gerichtsverfahren geben, in dem die Umstände des Todes seiner Frau Christy aufgeklärt werden können.

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Freitag, 17. August 2012

Zum dreißigjährigen FALZ-Jubiläum

Für mich ist das Frankfurter Arbeitslosen Zentrum e. V. (FALZ) typisches Beispiel eines nicht zu lösenden Interessenkonfliktes und Beispiel einer abhängigen Organisation: Scheinbar werden die Interessen der Erwerbslosen wahrgenommen. Doch wenn man genauer hin schaut, handelt es sich um Sozialarbeit, die geleistet wird und eigentlich innerhalb der Stadt Frankfurt am Main oder des Jobcenters in Frankfurt angesiedelt werden müßte. Angesiedelt gehören diese sozialstaatlichen Dienstleistungen in die Hände von qualifizierten städtischen Sozialarbeitern oder in die Hände von qualifizierten Mitarbeitern des Jobcenter Frankfurt am Main. Aber im Neoliberalismus muß alles möglichst privat organisiert werden, und sei es auf Vereinsebene.

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Dienstag, 26. Juli 2011

Todesschuß-Jobcenter in Frankfurt am Main soll geschlossen werden

Nachfolgend eine Presseerklärung von Dominike Pauli, Fraktionvorsitzende der Partei Die Linke. im Frankfurter Römer. Die Pressemitteilung handelt davon, dass nach den Todesschüssen in der Mainzer Landstr. das dortige Jobcenter geschlossen werden soll.

Bevor Sie die Presseerklärung lesen, erlauben Sie mir eine Vorbemerkung als Einstimmung auf den Text Dominike Paulis: Wenn man die Maßstäbe anlegt, die die Betreiber des Jobcenters zur Schließung veranlassen, und das kann nur die Erschießung Christy Schwundecks sein, dann müßte man aufgrund der bisherigen Vorfälle in Afghanistan die Bundeswehr aus Afghanistan bereits abgezogen haben, oder nicht?

Hier jetzt der Text:

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Sonntag, 19. Juni 2011

Christys Tod: Polizisten falsch ausgestattet!

Man wird ja noch mal fragen dürfen: Warum waren die Polizisten nicht mit Gummiknüppel ausgestattet? Dann wären sie auch nicht veranlasst, wie amerikanische Westernidioten herumzuballern.

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Mittwoch, 15. Juni 2011

Christy Schwundeck hätte nicht sterben müssen!

{Update 17. Juni 2011, 10:05 Uhr: einige kleine redaktionelle Änderungen, auch zur Klarstellung. Danke an Harald für die Durchsicht.]

Christy Schwundeck hätte nicht sterben müssen, wenn sie in Begleitung (Beistand) zum Jobcenter gegangen wäre. 

Christy Schwundeck hätte nicht sterben müssen, wäre sie vorher zum Erwerbslosentreff Lucky Losers in Frankfurt-Höchst oder -Allerheiligentor gegangen. Denn spätestens dort hätte sie erfahren, dass man nie ohne Begleitung (Beistand = Zeugin/Zeuge) zum Jobcenter geht! Außerdem hätte sie dort vom § 42 Abs. 1 SGB I erfahren (siehe auch Elo-Forum /1/). In einer Notsituation - ohne Bargeld - hätte ein Vorschuß in bar bewilligt und ausgezahlt werden müssen. Der Ermessenspielraum reduziert sich in einem solchen Fall auf Null. An Hunger leiden soll nämlich niemand in Deutschland; das war die Absicht der Väter des Grundgesetzes. Wir hatten ja einen unsäglichen zweiten Weltkrieg. Alles vergessen?

Christy hätte vielleicht außerdem nicht sterben müssen, wenn ihre "Community" (nigerianisch-afrikanische ?) ihr kurzfristig finanziell ausgeholfen hätte. Auch wenn ich mir hier einigen Unbill zuziehe, mehr afrikanische Solidarität - vorher - hätte vielleicht Christys Leben gerettet. Eine Demo im Nachhinein zu organisieren, ist vielleicht etwas arg spät. So beruhigt man nachträglich nur sein Gewissen und beweihräuchert sich dabei selbst.

Christy hätte auch nicht sterben müssen, hätte Ihr/e Sachbearbeiter/in mehr Fachwissen gehabt - oder etwas von Menschenwürde verstanden.

Christy hätte auch nicht sterben müssen, hätten die beiden Polizisten - bevor sie ihren Beruf ergriffen - den Begriff Menschenwürde reflektiert. Insoweit sind beide Polizisten nicht frei von Schuld. Möge ihnen ihr Gewissen gnädig sein und sie ihre Reflexion endlich anfangen. Ich an deren Stelle würde spätestens jetzt den Polizeiberuf an den Nagel hängen.

Bitte um Entschuldigung: Liebe Leser, bitte haben sie etwas Nachsicht mit meinem Interview /2/ in der Jungen Welt. Der Fehler im Interview bezüglich der Barauszahlungsverpflichtung konnte nicht korrigiert werden - Wir hatten das Interview kurz vor Redaktionsschluß durchgeführt, ohne daß Zeit "war" für das Korrekturlesen. Passiert ist passiert. Blöd nur, wenn alle diesbezüglich abschreiben... Und was ich über sogenannte Qualitätsjournalisten denke, wissen Sie.

Url
/1/ http://www.elo-forum.org/alg-ii/67727-alg2-vorschuss-notsituation.html#post759370
/2/ http://www.jungewelt.de/2011/05-24/021.php

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Dienstag, 14. Juni 2011

Video der Dresdner Sozialwacht zum gewaltsamen Tod von Christy Schwundeck im Jobcenter Frankfurt



Frage am Rande: Was ist eine Bombenstimmung?

Antwort: Eine Bombenstimmung ist die Stimmung, die man gewöhnlich hat, wenn man zu einer Optionskommune, ARGE, Jobcenter oder - neusprech - gemeinsamen Einrichtung geht.

Ich frage mich, auf welche unseriöse, seltsame Umfrage Frau (Czernohorsky-Grüneberg) sich in Frankfurt so bezieht, was die Zufriedenheit der Jobcenter-Kunden* -opfer angeht...

Gegen den Gebrauch des Wortes Kunden bei Jobcentern muß man sich verwahren.

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