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Mittwoch, 3. Juni 2009

Financial Times Deutschland: Meinungsmache gegen Die Linke

Meine Güte, das hätte ich der Financial Times Deutschland nicht zugetraut:

"... Ein gutes Signal für die Bundestagswahl ist also dringend nötig. Dafür sollte eigentlich Präsidentenkandidat Peter Sodann sorgen, doch das ging schief. Nach Europa bleibt die Landtagswahl im Saarland als letzte Hoffnung."

Was ging denn bitte schief? Dass der Kandidat Peter Sodann bei der Bundespräsidentenwahl Die Linke an Stimmen in der Bundesversammlung hatte? Hmm, komisch. Es bleibt der schale Geschmack des Schlechtredens. Das ist einer liberalen und demokratischen Tageszeitung unwürdig!

Ich bin für die Meinungsfreiheit als Grundrecht und dafür, dass sie endlich einmal umgesetzt wird. Insbesondere bin ich dafür, dass die Pressefreiheit ernst genommen wird! Damit meine ich die Unabhängigkeit von Verlegermeinung und von Anzeigenkunden. Die jetzige Pressefreiheit in Deutschland ist anscheinend nicht echt, und falls doch, dann nur eine sehr begrenzte. Deutschland ist nicht China, oder etwa doch?

Es reicht! Schluß mit der diffamierenden Meinungsmache zum Schutze politischer Pfründe und nicht gerechtfertigter Privilegien. Oder sind wir etwa doch China?

Bei solchen manipulativ-presseunwürdigen Äußerungen wie in der Financial Times Deutschland bleibt nur ein Schluß: Gesunder Trotz und aus Protest Die Linke wählen (unbeschadet dessen, ob man bei der Europawahl wirklich für sie symphatisieren würde). Ein Denkzettel gegen Verarschung muß sein!

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Dienstag, 26. Mai 2009

Hans-Werner Sinns IFO-Geschäftsklimaindex: Ab in die Tonne?

Über Prof. Hans-Werner Sinn und seine Äußerungen mag man denken, was man will. Der IFO-Geschäftklimaindex aber ist ein Pfund, denkt man. Denkt man?

Man liest in den Medien, der Einbruch sei nicht mehr so groß. Der Wert würde sich erholen und aufwärts würde es gehen mit der Wirtschaft, der Konjunktur und den Chancen der etablierten Parteien bei der Bundestagswahl im Herbst.

Vom Phänomenologischen aus betrachtet könnte die Wirtschaftsentwicklung einen Sattelpunkt aufweisen. Ruhepausen vor dem Weiterschrumpfen der Wirtschaft. Aber das sagen sie nicht, sie trainieren für die Bundestagswahl, Frau Merkels Lobbyisten. Da muß die Automobilindustrie stabil gehalten werden, wenn auch nur bis zur Bundestagswahl. Lebensqualität ist, ist es den Kopf in den Sand zu stecken und einfach weiter zu wurtschteln, soweit es eben geht. Das ist menschlich, dumm und vorherrschendes Politikverständnis. Der Durchschnittsdeutsche ist eben der Deutsche Durchschnittsdepp. Frei nach Bertolt Brecht bekommt der Deutsche Durchschnittsdepp die Politik, die er verdient - Wirtschaftsabsturz inklusive.

Jetzt etwas sachlicher: Im Konkursverschlepper-Watchblog lese ich, dass die englische Financial Times ein vollkommen anderes Fazit aus den Daten zieht und eine weit bis ins Jahr 2010 andauernde Schwächephase der extrem exportabhängigen deutschen Wirtschaft erwartet... Das könnte aber noch länger dauern, ich erinnere an die große Deutsche Deflation, die von 1873 bis 1896 23 Jahre gedauert hatte. Ich habe jetzt keine Lust mehr weiterzuschreiben, den Rest lesen Sie bitte im Konkursverschlepper-Watchblog!

Klicken Sie bitte auf das Biersymbol (eventuell mehrmals anklicken), wenn Sie den Text als lesenswert oder nützlich erachten; laden Sie mich so zum Bier (Wein?) ein und unterstützen meine Arbeit... vielen Dank.

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