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Samstag, 13. Juli 2013

Eine Schande: Evo Morales (Präsident Boliviens) im EU-Knast!

Anscheinend gibt es Staatspräsidenten zweiter Klasse. Undenkbar, aber wahr, was sich unsere sogenannte »Europäische Union« da leistet!

Die Neue Rheinische Zeitung (immer lesenswert) schrieb gestern:

Evo Morales, der bolivianische Präsident, saß 13 Stunden im EU-Knast. 13 lange Stunden der Freiheitsberaubung, weil die USA glaubten, dass der Whistleblower Edward Snowden mit ihm in der Präsidenten-Maschine sitzen könnte.

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Samstag, 29. März 2008

Notizen zum tibetischen Befreiungskampf

Die verlogene Propaganda des KP-Regimes in Bezug zu Tibet ist doppelt gefährlich für die weitere Existenz des despotischen Regimes. Erstens, wenn die führenden KP-Kader anfangen den eigenen Mist glauben und dann von Fehlentscheidung zu Fehlentscheidung torkeln; und zweitens, dass die Tibeter es schaffen, die Chinesen davon zu überzeugen, dass es sich bei der KP-Führung um eine verlogene Verbrecherbande handelt.

Das Regime in Peking machte und macht hierbei folgende in der Summe schwerwiegende Fehler:

  • Der erste Fehler der KP-Führung war es zu glauben, der Welt weis machen zu können, es gäbe keine Repressionen in Tibet.

  • Der zweite Fehler ist es, dem Dalai Lama die Schuld zuzuweisen obgleich des eigenen Versagens.

  • Der dritte Fehler war dann die Dummheit, nicht mit den Dalai Lama zu verhandeln. Das hätte ein Rettungsanker bedeuten können.

  • Der vierte Fehler ist typisch für imperiale Allmachtsphantasien: Die modernen internationalen Kommunikationsmittel zu unterschätzen.

  • Der fünfte Fehler ist es, die olympischen Spiele nach Peking zu holen. Damit schwächt die Regierung sich selbst. Die internationale Kommunikation verstärkt den Freiheitskampf.

  • Der sechste Fehler ist es, an die Kraft fortwährender Einschüchterung zu glauben. Die Angst stumpft irgendwann die Angst ab! Wer nichts mehr zu verlieren hat wie die tibetische Jugend, wird zum Tiger. Damit meine ich nicht physiche Kraft, sondern intelligenter Widerstand. Ich erinnere an den legendären langen Marsch Mao Tse Tungs. Das sollte das Regime in Peking das Fürchten lehren!

Die Sturheit der KP-Führung ist heute die einmalige Chance eines "unabhängigen" Tibets. Es gilt sie zu nutzen.


Lieber Leser, gibt es die Möglichlichkeit, meinen Text ins Englische oder ins Tibetische/Chinesische zu übersetzen?

B. S.

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