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Freitag, 10. August 2012

Das Angela-Merkel-Lied

Lieber Leser,

nach dem ich gelesen habe, dass Angela Merkel, die "große" Austeritätskanzlerin, in vielen Teilen der Bevölkerung sehr beliebt ist, habe ich ein variables Lied konzipiert, dass in seiner Vielfalt dem Einfältigkeitsreichtum der Merkel-Fans außerordentlich gerecht wird:

  1. Für Facharbeiter und Bildzeitung-lesende Merkel-Fans habe ich den Text bewußt sehr einfach gehalten. Wer mehr Text singen will, kann gerne die erste Strophe (die einzige), so oft wieder holen, wie sie oder er will:
    Brüning!
  2. Für die gebildeteren Mittelschichtler habe ich den Text auf drei Strophen erweitert, was der allerorten zu beoachtenden geringen Aufmerksamkeitsspanne und den hiermit verknüpften modernen Fernsehgewohnheiten des öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehens im besonderen Maße Rechnung trägt. Wem die drei Strophen nicht genügen, kann sie beliebig oft wiederholen. Hier die Strophen:
    Brüning!

    Brüning!

    Brüning!
  3. Intelligentere Oberschichtler, die sich in ihrer verrohenden Bürgerlichkeit und ihrem volkswirtschafts-religiösen Narrentum für intelligenter halten, was ich absolut nicht nachvollziehen kann, neigen zu sprachlich-elitärer Abgrenzung. Für diese nur zahlenmäßige Minderheit, sie hat ansonsten das Sagen in unserer Pseudo-Demokratie, habe ich die drei Strophen dem elaborierten Sprachstil angepasst und erweitert:
    Brüning, Brüning, Brüning, Brüning, Brüning!

    Brüning, Brüning, Brüning, Brüning, Brüning!

    Brüning, Brüning, Brüning, Brüning, Brüning!
Mein Lied läßt sich vielfältig einsetzen. Statt bei »Angie« von den Rolling Stones, was die Stones Merkel übrigens untersagt haben, auf Merkel-Veranstaltungen mitzusingen, können wir jetzt überall Angela Merkel den rechten Tribut zollen, wenn wir extra für sie das Angela-Merkel-Lied anstimmen. Der Text ist ja nicht allzu schwer. Und außerdem: Das Angela-Merkel-Lied ist GEMA-frei; es unterliegt der CC-Lizenz.

Trillerpfeifen sind out. Es lebe das Angela-Merkel-Lied. Auch unmusikalische Menschen beherrschen das zweisilbige Versmaß...






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Montag, 21. September 2009

FDP-Wähler aufgepasst - es geht um Ihr Geld

Herzlich begrüssen möchte ich an dieser Stelle außerdem noch die CDU/CSU- und SPD-Wähler, die Ihrer Partei bei der Bundestagswahl die Stange halten wollen oder mit der FDP als Wahlalternative liebäugeln. Schauen Sie sich doch einmal ein hochinteressantes Phoenix-Video an. Man achte bitte besonders auf die Aussagen von Dirk Müller und Sarah Wagenknecht.

Sie wissen doch, dass Banken von der Zentralbank Kredite mit 1% an Zinsen bekommen und dieses Geld an Väterchen Staat mit 3-4% verleihen. Väterchen Staat setzt dann dieses Geld ein, um die besagten Banken zu retten. Und dann wollen Sie Hartz-IV-Hungergelder noch weiter absenken? Wußten Sie eigentlich schon, dass zum Beispiel die recht bankrotte, aber gerettete Commerzbank hohe Wahlspenden verteilt, ein Hartz-IV-Hungerleider kann so etwas nicht. Fangen Sie langsam an nachzudenken?

Merken Sie nicht, wie die Mittelschicht im Laufe der Zeit immer mehr kaputt geht. Geben Sie ruhig den Beziehern von Sozialleistungen die Schuld; gehen Sie der FDP oder ihren Platzhaltern auf den Leim. Die Umverteilung nach ganz oben sehen Sie natürlich nicht. Als Eigentümer von Immobilien sehen Sie sich einer Gruppe zugehörig, der Sie nicht angehören. Aber die Angst um das bißchen Eigentum macht Sie so etwas von blind, dass Sie auf die echten, die marktliberalen Rattenfänger hereinfallen. Hereinfallen wie zum Beispiel der Kleinunternehmer, der pleite geht und dann gleich zu Hartz-IV durchgereicht wird. Fangen Sie bitte an nachzudenken, und zwar ernsthaft.

Die FDP und ihre Statthalterparteien (Wirtschaftsperspektive) setzten in den letzten Jahren als rot-grüne oder schwarz-gelbe Bundesregierung das marktliberale Konzept durch, welches, wenn man in den letzten Monaten weiterhin marktliberal gehandelt hätte, die komplette Volkswirtschaft an die Wand fahren würde. Aber was noch nicht ist, kann noch werden:

Wer die FDP wählt, muß einfach wissen, dass es die Kernsätze dieser Partei sind - wirtschaftsliberal gleich marktliberal gleich "neoliberal" -, die unsere Volkswirtschaft runierten und noch weiter ruinieren. Wählen Sie weiterhin die FDP, CDU/CSU, SPD und die Grünen, dann sind Sie als Wähler mitschuld am weiteren Siechtum a là Japan oder einer zukünftigen Steigerung hiervon hierzulande.

Zurzeit findet eine heftige Desinformationskampagne statt, die extrem hohen Sonderspenden der Finanzindustrie müssen verbraten werden, nicht nur bei Wahlplakaten, sondern auch via Medienindustrie (in welcher Form auch immer).

Glauben Sie allen Ernstes, dass die großindustriellen Parteigönner Ihre Interessen verfolgen? Also, bitte! Gehen Sie denen und den von ihren Gönnern abhängigen Parteien bitte nicht auf dem Leim, auch wenn deren Stimmenfangargumente für Sie noch so "logisch" erscheinen mögen. Es sind nicht Ihre Interessen.

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