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Freitag, 24. Mai 2013

80 Jahre nach der Erstürmung der Gewerkschaftshäuser - 1. Mai nazifrei! [Vortragstext plus Veranstaltungshinweis]

Frankfurter Römer, Anfang Mai 1933
„Oh wie grausam gründlich,
im Blute watend,
korrigierte der Faschismus
die Schwächen,
Halbheiten,
Fehler
der Arbeiterbewegung.“

Willi Bleicher


Am 22. April 2013 hielten Peter Scherer, Judit Pákh und Janine Wißler (Mitglied des hessischen Landtags, Partei DIE LINKE.) ab 19:00 Uhr im Gewerkschaftshaus in Frankfurt am Main bedeutsame Vorträge unter der Gesamtüberschrift »80 Jahre nach der Erstürmung der Gewerkschaftshäuser - 1. Mai nazifrei!«. Auf der Webseite¹ des Kreisverbandes Frankfurt am Main der Partei DIE LINKE. (der Webseite des Veranstalters) finden Sie weitergehende Informationen¹.

Der Parteiwebseite¹ habe ich den Vortragswortlaut des Vortrages »Das Ende der Gewerkschaften im Frühjahr 1933« (Peter Scherer) entnommen, den ich Ihnen hier nach einem Veranstaltungshinweis präsentieren darf - Sie haben nochmals die Gelegenheit, die Historiker Peter Scherer und Judith Pákh zum gleichen Thema zu hören und mit ihnen zu diskutieren:

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Freitag, 28. März 2008

Nachtrag zu Chines... ermorden wieder Tibeter - unsägliche Rolle von Jaques Rogge

Meine Folgerung, die chinesischen Sommerspiele 2008 müßten boykottiert werden, ist zu relativen. Zwei zusammenhängende Punkte sind hierfür wesentlich. Der Erste ist, dass es darum geht den Tibetern tatsächlich zu helfen und der Zweite besteht darin, dass es sich bei dem chinesischen Herrschaftsregime, der KP-Diktatur also, um keinen monolithischen Block handelt.

Die Führungsspitze ist in wesentlichen Teilen immer noch eine Militärdikatur. Ich denke hier insbesondere an die sogenannte "Zentrale Militärkommission" und deren Macht. Aber es gibt auch andere Kräfte als Gegenpol zu den Militaristen (Hardlinern). Erstere gilt es zu stärken. Würde man die chinesischen Sommerspiele 2008 boykottieren, würde man die faschistoiden Kader, also die Militaristen, stärken. Dies kann nicht im Interesse der Tibeter sein. Schließlich ließe sich im abgeschotteten China besser meucheln!

Das Ergebnis dieses Gedankenganges ist, die Informationen, das Wissen und die Kritik müssen nach China hineingetragen werden. Wer von unseren Politikern sich angepaßt verhält wie Deutsche, die in China leben - besser: überleben - wollen, dem gehört sinnbildlich gesprochen kräftigst in den Hintern getreten. Das ist dummes Appeasement - ich erinnere an die unsägliche Chamberlainsche Politik gegenüber dem Dritten Reich. Das hat die gleiche Qualität und ist die schlechtestmögliche Verhaltensweise.

In diese Kategorie Mensch gehört ein gewisser Herr Jaques Rogge. Um es noch einmal zu betonen, was die olympische Idee in ihrem innersten Kern ist, hier deren begriffliche Festlegung: "Als „Treffen der Jugend der Welt“ sollten sie dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung dienen" (Quelle: Wikipedia). Dort steht doch etwas von Völkerverständigung. Die Ermorderung von Tibetern und der Genozid der tibetischen Kultur und das Ausrotten der tibetischen Sprache ist mit Sicherheit das exakte Gegenteil der Völkerverständigung. Kennt Herr Jaques Rogge etwa die olympische Idee nicht? Der unpolitische Sport ist eine chimäre von dubiosen Geschäftemachern... Offensichtlich ist mindestens ein Rücktritt an der Spitze des IOC fällig!

Verstehen Sie jetzt, warum ich stets von den "chinesichen Sommerspielen 2008" anstatt von den "olympischen Sommerspielen 2008" schreibe? Die olympischen Sommerspiele 2008 werden gerade zu Grabe getragen. Vielen Dank hierfür, Herr Rogge.

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