Am 18. März 2015 fanden in Frankfurt vielfältige Proteste gegen die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) statt, zu denen das Blockupy-Bündnis und in diesem auch DGB-Gewerkschaften aufgerufen hatten. Da der gewerkschaftliche Demonstrationszug von der Polizei mehrfach gestoppt, umgeleitet und unterbrochen wurde, fand die geplante Kundgebung nicht statt. Beigefügt das Manuskript meiner vorgesehenen Rede, die nicht gehalten werden konnte.
* Hans-Jürgen Urban ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall
im Rahmen der Blockupy-Proteste 18.03.2015
| Teil des DGB-Demonstrationszugs vor dem Ort des »Frankfurter Kessels«. Foto: Bernhard Schülke |
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen!
Es ist höchste Zeit!
Höchste Zeit für eine Wende in Europa.
Eine Wende, die neoliberale Austeritätspolitik und aggressive Troika-Diktate hinter sich lässt!
Deshalb stehen wir heute hier, vor der Europäischen Zentralbank.
Einem Finanzinstitut, das mit Prunk in ein pompöses Gebäude einzieht?
Diese EZB ist ein wichtiger Akteur in dieser Anti-Europa-Koalition, genannt: Troika - oder auch: die Institutionen!
Eine Koalition ohne Legitimation!









