Freitag, 10. Oktober 2008

Die UBS ist pleite ! Aber der Superzombie lebt...

Bereits am 18. September 2008 erschien auf einer schweizer Webseite der Hinweis auf die sehr geringe Eigenkapitalquote der schweizer UBS-Bank in Höhe von nur 2,2%. Deren Bilanzsumme übersteigt ein vielfaches des schweizer Bruttoinlandproduktes (bitte googeln) - heute wie gestern (Video für Freunde des schwyzer dütsch)...

Jedenfalls erklärte der damalige Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel im Dezember 2007, dass die Bank mit neuen Eigenmitteln in Höhe von 19,4 Milliarden Franken für die weiterhin schwierigen Marktbedingungen gewappnet sein würde. Und die Bilanz explodierte geradezu.

Kann es sein, dass die Eigenkapitalquote eigentlich negativ ist? Die UBS wäre doch schon mit 0% pleite. Für mich hat die Fortexistenz der UBS-Bank etwas magisches...

Aber: Die UBS kann durch die Schweiz nicht gerettet werden und Superreiche haben dort ihre - vermutlich woanders steuerbefreiten, sprich hinterzogenen - Konten. Vielleicht ist die UBS-Bank so gegen die Widrigkeiten des Bankenkraches gewappnet. Ein Schelm, wer hier böses denkt.

Und vergessen Sie bitte nicht, wenn wir eine Schuldenkrise haben, dann muß es doch am anderen Ende Gläubiger geben. Und die wollen wohl ihr Hausbänkle net pleite gehe lasse, gell? Manchmal ist die Welt so einfach zu erklären.

Mein Fazit: Aus den gleichen Gründen wird die Deutsche Bank AG nicht pleite gehen können.

Schönes Wochenende,
Bernhard

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