Alan Price hat ein besonderes Hohelied auf den Kapitalismus gesungen. Es heißt Jarrow Song. Man muß wissen, dass 1936 207 verzweifelte erwerbslose Jarrower zu Fuß aufbrachen, um in London ihren Protest kundzutun. Hier das zugehörige Youtube-Video mit dem Song:
Musikvideo "Alan Price: Jarrow Song" ein- und ausblenden +/-
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Samstag, 24. September 2011
Ein besonderes Hohelied auf den Kapitalismus: Jarrow Song
Dienstag, 13. September 2011
Jobcenter in Frankreich verweigern sozialrassistische Handlungen
Andreas vom Duckhome-Blog liefert wieder einen Kommentar, den man sich nicht entgehen lassen darf (Link zum Kommentar):
Was Deutsche und Franzosen unterscheidet: Beispiel Jobcenter
Schöner Vergleich zweier Nachrichtenmeldungen. Zitat: "Nehmen wir zuerst die Meldung aus Köln. Das dortige Jobcenter beabsichtigt in nächster Zeit 200 Mitarbeiter zu entlassen. Daraufhin sind die Mitarbeiter in einen symbolischen Streik getreten. Jetzt kommt es, die Begründung für den Streik, ist die Angst vor der Arbeitslosigkeit und vor HARTZ-IV. Diese Angst ist natürlich begründet, denn viele der Mitarbeiter wissen nur zu genau, was sie erwartet. Haben sie nicht selten selber die menschenverachtenden Gesetze gegen Hartz-IV-Empfänger durchgesetzt? Viele von ihnen sind dabei skrupellos vorgegangen. Jetzt haben sie Angst, denn wenn sie jetzt plötzlich auf der anderen Seite des Schreibtisches stehen, bekommen sie die volle Härte der Gesetze zu spüren, die sie zuvor anderen angedeihen ließen.Mit der Solidarität derer, die sie "ihre Kunden" nennen, werden sie nicht rechnen können.
Das es auch ganz anders geht, zeigen uns wieder einmal die Franzosen. Dort erklären sich die Mitarbeiter der Jobcenter solidarisch mit den Arbeitssuchenden. Sie verweigern Zwangsmaßnahmen gegen sie und weigern sich, die "soziale Polizei" zu sein, angewiesen zur Unterdrückung. Die Mitarbeiter sagen: Unsere Aufgabe ist es vor allem, den Arbeitssuchenden zu helfen, eine Beschäftigung zu finden und das erwarten die Arbeitssuchenden von uns. Aber es gibt einfach keine Arbeit für alle. Weiter sagen sie: Wir schlagen Angebote vor, wir zwingen aber Angebote nicht auf. Wir werden die Arbeitssuchenden nicht zwangsweise in kleine Kästen stecken. Wir erpressen sie auch nicht mit Streichungen.
Liebe Leser, können Sie sich so etwas bei deutschen Jobcentern vorstellen?"
Dienstag, 30. August 2011
Thunderbird-Problem: keine Bilder in E-Mails
Als sicherheitsbewußter User stellt man die Standardansicht für E-Mails auf reinen Text oder vereinfachtes HTML ein (Menü Ansicht --> Nachrichteninhalt). Damit wird generell das Herunterladen von Bildern unterbunden, auf die eine E-Mail (z. B. e-Mails von EBay) oder Newsletter verlinkt. Das sollte man wissen.
Möchte ich aber gelegentlich Bilder in einer HTML-e-Mail anschauen, bin ich gezwungen in den Nachrichteninhaltsmodus Original HTML zu wechseln. Nur in diesem Modus kann ich die Bilder zum Anschauen der HTML-e-Mails manuell nachladen!
Hintergrund für dieses relativ unhandliche Verfahren ist, dass das automatische Bilder-Nachladen ein hevorragendes Kommunikationsmittel für Spamer darstellt: Spam-e-Mails funken via Bilder nachladen nach Hause. Spamer wissen so, dass dieser e-Mail-Account existiert und dass die Spam-e-Mails gelesen werden...
Freitag, 26. August 2011
Fidel-Castro-Geburtstagskarten: Hetze gegen die Partei DIE LINKE.
Wieder einmal ein Text zum Thema Meinungsmache. Andreas vom Blog Duckhome schildert in seiner Kolumne "Aufgespießt und kommentiert", Ausgabe 2011-08-24, ein Beispiel, wie gegen die Partei DIE LINKE. gehetzt wird (Quellenlink):
Dienstag, 16. August 2011
Linke fällt auf Frank Schirrmacher (F.A.Z.) rein
Toll, die "Linken" in der Partei die Linke., die meinen, Sie bekämen jetzt endlich Anerkennung, wenn der Schirrmacher (F.A.Z.) schreibt:
Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat.
Mittwoch, 10. August 2011
Bonmot zum Schutz des Kapitalismus
Das Zitat stammt aus der Frankfurter Rundschau. Seltsam wie sich das Bonmot dorthin verirrte. Ich habe es etwas abgeändert, um nicht einen Quellenlink setzen zu müssen. Hier das Bonmot:
Der Kapitalismus ist nicht vom Grundgesetz geschützt - Er ist, wie man inzwischen auch von deutschen Ökonomen vereinzelt zu hören bekommt, nicht einmal vor sich selbst geschützt.
Donnerstag, 28. Juli 2011
Spendenaufruf: Tacheles immer noch in prekärer Finanzsituation
Harald Thomé schrieb:
Im letzten Newsletter hatte ich auf die prekäre Finanzsituation von Tacheles hingewiesen und um Spenden gebeten. Hintergrund war das wir einige tausend Euro in Sicherheitsmaßnamen vor Nazianschlägen investieren mussten. Die finanzielle Reaktion darauf war leider sehr verhalten (an die die sich dazu verhalten haben an dieser Stelle einen herzlichen Dank) daher möchte und muss ich diesen Aufruf hier nochmal erneuern. Durch diese Investition ist der Verein in eine finanzielle Schieflage geraten, es wäre zur Fortsetzung unserer Arbeit wünschenswert, wenn diese durch die ein oder andere Spende beseitigt werden kann.Quelle: Thomé Newsletter 28.7.2011 (E-Mail-Newsletter)
Spenden bitte auf das Konto von: Tacheles e.V., Konto: 965376, Stadtsparkasse Wuppertal, BLZ: 330 500 00, wenn eine Adresse hinzugefügt wird, kommt die Spendenquittung automatisch.
Das diese Befürchtungen durchaus berechtigt sind, zeigen militante Angriffe von Nazis in Wuppertal selbst (gestern der letzte), aber auch ein diese Woche stattgefundener Brandanschlag auf ein von Sinti und Roma bewohntes Haus in Leverkusen (http://www.ksta.de/html/artikel/1311518161053.shtml) und auch dieses Wochenemde ein Anschlag mit Steinen auf eine Moschee in Radevormwald (Nachbarort von Wuppertal).
Dienstag, 26. Juli 2011
Todesschuß-Jobcenter in Frankfurt am Main soll geschlossen werden
Nachfolgend eine Presseerklärung von Dominike Pauli, Fraktionvorsitzende der Partei Die Linke. im Frankfurter Römer. Die Pressemitteilung handelt davon, dass nach den Todesschüssen in der Mainzer Landstr. das dortige Jobcenter geschlossen werden soll.
Bevor Sie die Presseerklärung lesen, erlauben Sie mir eine Vorbemerkung als Einstimmung auf den Text Dominike Paulis: Wenn man die Maßstäbe anlegt, die die Betreiber des Jobcenters zur Schließung veranlassen, und das kann nur die Erschießung Christy Schwundecks sein, dann müßte man aufgrund der bisherigen Vorfälle in Afghanistan die Bundeswehr aus Afghanistan bereits abgezogen haben, oder nicht?
Hier jetzt der Text:
Mittwoch, 13. Juli 2011
Joseph E. Stiglitz irrt sich - keine Lösung durch reines Wirtschaftswachstum
Im Aufsatz »Die ideologische Krise des Kapitalismus westlicher Prägung«, zu finden auf den Seiten des Project Syndicate (Quellenlink), gibt Joseph E. Stiglitz, Ökonomie-Nobelpreisträger, folgende Aussage zum Besten:
"... Es gibt eine Alternative: eine von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds unterstützte Strategie zur Stärkung des Wirtschaftswachstums. Ein derartiges Wachstum würde das Vertrauen wiederherstellen, dass Griechenland seine Schulden zurückzahlen kann, was zu sinkenden Zinsen führen und mehr finanziellen Spielraum für weitere wachstumssteigernde Investitionen lassen würde. Wachstum selbst erhöht die Steuereinnahmen und verringert die Notwendigkeit von Sozialausgaben wie z.B. Arbeitslosenhilfe. Und das hierdurch geschaffene Vertrauen führt zu weiterem Wachstum. ..."
Dienstag, 12. Juli 2011
Was mich an Dietmar Bartsch stört
Bei Telepolis lese ich heute (Quellenlink):
Für manche Politiker der früheren PDS, wie den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dietmar Bartsch, geht es bei dem Streit darum, ob die Partei vom Rande her die Gesellschaft kritisieren oder in der Mitte der Gesellschaft wirken will. Bartsch lässt keinen Zweifel, dass für ihn nur letztere Option in Frage kommt.