In diesem Beitrag geht es mir um zwei Dinge: Einmal darum, kurz eine "Unabhängigkeit" Tibets zu diskutieren; und einmal darum, einen Denkfehler bei der deutschen "Unterstützung" des Dalai Lama zu skizzieren.
Die Unabhängigkeit Tibets wird sich sinnvollerweise wohl nur in einer Art kulturellen Autonomie im Sinne des Dalai Lama verwirklichen lassen.
Warum sinnvollerweise? Ich meine hier die Tatsache, dass Tibet als solches viel größer ist als die jetzige autonome Region - eine Art "Rumpftibet". Doch selbst wenn Tibet auf die Grenzen vor der Annektierung ausgedehnt werden würde, verbliebe ein sehr gewichtiges Grundproblem. Dieses Grundproblem umfasst schlicht die Tatsache, dass es sich bei China um einen Vielvölkerstaat handelt. Zum Beispiel sind viele Gebiete seit Jahrzehnten von Chinesen und Tibeter gemeinsam bewohnt. Wenn ich an die bisherigen Erfahrungen im Balkan denke, dann ist die chinesische Einheit einem Zerfall a là Jugoslawien bei weitem vorzuziehen. Ein Bürgerkrieg und erzwungene ethnische Wanderungsbewegungen neben vielen Toten können nicht das Ziel sein.
Doch bedarf es hier eine gewissen Reife und freie Souveränität auf beiden Seiten. Wenn ein sehr starker Verhandlungspartner von eigenen - irrationalen - Existenzängsten geplagt ist, versucht dieser natürlich das Gegenüber zu bekämpfen und verstrickt sich in eine Art "selbsterfüllender Prophezeiung". Und genau das scheint das Problem der chinesischen Führung zu sein, was die Verhandlungsposition des Dalai Lama so "schwierig" macht.
- Das eigene Tun ... Spenden? Was boykottieren?
Sie müssen bedenken, dass die chinesische Führung - zu sagen wir 75% - aus einer Militärdikatur besteht und als solche handelt. Sie hat die Dialektik der Macht verinnerlicht - Das muß man berücksichtigen! Das heißt, Verhandlungspartner werden nur dann anerkannt, wenn sie etwas anzubieten, zu verhandeln haben. Der Verhandlungspartner braucht eine eigene Machtbasis. Aber ohne eigene Machtposition wird der andere Verhandlungspartner bestenfalls ignoriert, schlechtestenenfalls negiert und bekämpft. Letzteres scheint beim Dalai Lama und den Tibetern mit ihren (recht unterschiedlichen) Forderungen der Fall zu sein. Die Militärdiktatur handelt hier aus einer Position der letztlich fatalen militärischen Stärke heraus.
Gehen wir einmal davon aus, dass wir gleichermaßen hinter der Position des Dalai Lama stehen, dann erlaube ich mir die Frage: Glauben Sie in Ernst, dass sich die chinesische Führung überhaupt für irgendeine Position eines daher gelaufenen Papiertigers interessiert? Wohl kaum. Das ist auch die Schwachstelle des Dalai Lama, die fehlende sichtbare Macht-/Verhandlungsbasis eben.
Sie sind nicht der Dalai Lama, der Dalai Lama spricht für sich selbst. Die versteckte Identifizierung enthält meines Erachtens nach einen schwergewichtigen Denkfehler:
Wenn man den Dalai Lama unterstützen will, bringt es nichts daherzureden, als wäre man selbst der Dalai Lama. Das trägt vielleicht dazu bei, den Dalai Lama noch etwa populärer zu machen [als Märtyrer/Heiliger vielleicht], ist aber im Grunde genommen nur töricht.
Dem Dalai Lama wirklich zu helfen, heißt dazu beizutragen, ihn mit einer Macht- und Verhandlungsbasis auszustatten; damit die chinesische Regierung ihn als ebenbürtigen Verhandlungspartner anerkennt. Das heißt aber notwendigerweise auch, bei der chinesischen Regierung anzuecken und mit dieser - auch wenn nur begrenzt - zu kollidieren.
Nochmal, für Unsereins heißt das, der Dalai Lama kann sich selbst am besten nachplappern. Sie müssen schon selbst persönlich auf Ihre individuelle Weise aktiv werden. Zum Beispiel finde ich die Proteste beim olympischen Fackellauf als sehr gelungen für ergänzende Handlungen. Dazu gehört eben auch, dass jugendliche Hitzköpfe [wie auch in Tibet] über die Stränge schlagen. Wir leben in einer Welt mit der gemeinsamen Weltwährung, die den Namen Aufmerksamkeit trägt. Und die chinesische Regierung verhandelt nur, wenn sie es zu tun zu müssen glaubt...
...Die Position des Dalai Lama stärken, heißt eben auch Gewalt anzuwenden [was der Dalai Lama nicht kann] und ein persönliches Risiko einzugehen. Und Gewalt (strafbare Handlung nach "chinesichem" Willkürrecht) ist schon das einfache zivile Ungehorsam.
Ecken Sie an, nerven Sie die chinesische Botschaft. Oder als sinnvolle Ergänzung: Schreiben Sie die in Bezug auf die Menschrechte in China mundfaulen Unternehmen Adidas oder VW als Großsponsoren an, auf das diese sich endlich - der Sache dienend - äußern mögen. Ich persönlich werde mir auf absehbare Zeit weder Adidas noch VW leisten. Das ist mein persönlicher Boykott. Ein Boykott von deutschen mitlaufenden opportunistischen Geschäftemachern scheint durchaus angezeigt.
Der Sport leistet es eben nicht, die bisherigen geschäftsleutlichen und politischen Fehlleistungen in Bezug auf Menschenrechtsfragen in China aufzuheben, zu ersetzen oder gar reinzuwaschen. Zur Kommunikation und zur Umkehrung der chinesischen Propagandaabsicht ist er aber ideal. Es gibt keinen unpolitischen Sport.
Nur sich persönlich zu empören, ist, gelinde gesagt, für den "Arsch" und bestenfalls Bildzeitungsniveau. Nur das eigene Handeln zählt. Und wenn Sie meinen, träge bleiben zu müssen, dann können Sie immer noch spenden, beispielsweise der Tibet Initiave e. V.
Zu allerletzt hier noch ein paar Podcast-Tipps (über 10 MB pro Download):
(HR2: "Der Tag" vom 10. April 2008, 16,9 MB)
(HR2: "Der Tag" vom 17. März 2008, 12,1 MB)
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Montag, 14. April 2008
Notizen zum tibetischen Befreiungskampf II // Was boykottieren ? // Podcast-Tipps
Mittwoch, 2. April 2008
Microsofts Pseudoformat OOXML ist ab heute iso-Standard
Mal ehrlich, ein Standard mit weit mehr als 6000 Seiten und vermutlich auch noch unvollkommen? Das ist ein ISO-Standard? Ja, es ist!
Also, um mit dem viel einfacheren ODF-Standard zu überzeugen, die Vernunftschiene funktioniert nicht. Bestenfalls ist das Gegenüber nur verwirrt. Dem Argument folgt ein Gegenargument, bestenfalls folgt dann die Verwirrung. Wer outet sich schon gerne als Idiot?
Gut überzeugen kann man nur mit einer funktionierenden Analogie:
Ich finde die Verfolgung von Gläubigen, die nicht an die Erdscheibe glaubten, durch die Katholische Kirche im Mittelalter, das ist jedem bekannt oder nachvollziehbar. Galilei wäre als Glaubender, also als Kunde der katholischen Kirche, fast auf dem Scheiterhaufen gelandet.
Glauben Sie noch an die Erdscheibe oder halten Sie es mit dem MS-ISO-Popanz von weit mehr als 6000 Seiten - und die wahrscheinlich auch noch unvollständig?
So einfach geht es.
Das sollte reichen, die meisten Poltiker zu überzeugen... Überzeugen geht nur über das Gefühl. Vernunft ist immer noch ein sehr schwaches Hilfsmittel. Oder warum hat sich wohl der Glaube an die Erdscheibe überhaupt halten können? Und die Entscheidung pro MS-OOXML-Standard ist eine Glaubensangelegenheit [die des Geldbeutels?].
Wenn man jemand beim Überzeugen zum Mitlachen bringt, hat man halb gewonnen.
Ein "gekaufter" Politiker ist auch Druck gegenüber empfänglich. Im Zweifelsfalle ist ihm seine eigene persönliche Zukunft wichtiger als das Interesse Microsofts. Alles eine Frage des politischen Drucks. Glauben Sie bloß nicht, Politiker sind im Allgemeinen Sachargumenten gegenüber wirklich zugänglich. Da gibt es noch ganz andere Entscheidungskriterien!
Mein "Gleichnis" ist zwar nur ein kleiner Beitrag zum Überzeugen, aber ein Wichtiger.
Herzliche Grüsse
Bernhard
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Texte-verstecken-Funktion II
Man klicke nachfolgend ein paar Mal das Plusminus-Symbol (ein roter Beispieltext wird so sichtbar): +/- Beispieltext - bitte nochmal anklicken
Text-zeigen-verstecken-Funktion - Beispiel
Das ist nur ein Beispiel: Bitte +/- mehrmals anklicken. Mit diesem Wechselschalter öffnen bzw. schließen Sie im nachfolgenden Eintrag versteckten zusätzlichen Text!
Hinweis: Beachten Sie bitte die allgemein gebräuchliche Umkehrung der zeitlichen Reihenfolge in Weblogs. Der zeitlich nachfolgende Eintrag ist der räumlich Vorhergehende.
Samstag, 29. März 2008
Notizen zum tibetischen Befreiungskampf
Die verlogene Propaganda des KP-Regimes in Bezug zu Tibet ist doppelt gefährlich für die weitere Existenz des despotischen Regimes. Erstens, wenn die führenden KP-Kader anfangen den eigenen Mist glauben und dann von Fehlentscheidung zu Fehlentscheidung torkeln; und zweitens, dass die Tibeter es schaffen, die Chinesen davon zu überzeugen, dass es sich bei der KP-Führung um eine verlogene Verbrecherbande handelt.
Das Regime in Peking machte und macht hierbei folgende in der Summe schwerwiegende Fehler:
- Der erste Fehler der KP-Führung war es zu glauben, der Welt weis machen zu können, es gäbe keine Repressionen in Tibet.
- Der zweite Fehler ist es, dem Dalai Lama die Schuld zuzuweisen obgleich des eigenen Versagens.
- Der dritte Fehler war dann die Dummheit, nicht mit den Dalai Lama zu verhandeln. Das hätte ein Rettungsanker bedeuten können.
- Der vierte Fehler ist typisch für imperiale Allmachtsphantasien: Die modernen internationalen Kommunikationsmittel zu unterschätzen.
- Der fünfte Fehler ist es, die olympischen Spiele nach Peking zu holen. Damit schwächt die Regierung sich selbst. Die internationale Kommunikation verstärkt den Freiheitskampf.
- Der sechste Fehler ist es, an die Kraft fortwährender Einschüchterung zu glauben. Die Angst stumpft irgendwann die Angst ab! Wer nichts mehr zu verlieren hat wie die tibetische Jugend, wird zum Tiger. Damit meine ich nicht physiche Kraft, sondern intelligenter Widerstand. Ich erinnere an den legendären langen Marsch Mao Tse Tungs. Das sollte das Regime in Peking das Fürchten lehren!
Die Sturheit der KP-Führung ist heute die einmalige Chance eines "unabhängigen" Tibets. Es gilt sie zu nutzen.
Lieber Leser, gibt es die Möglichlichkeit, meinen Text ins Englische oder ins Tibetische/Chinesische zu übersetzen?
B. S.
Freitag, 28. März 2008
Nachtrag zu Chines... ermorden wieder Tibeter - unsägliche Rolle von Jaques Rogge
Meine Folgerung, die chinesischen Sommerspiele 2008 müßten boykottiert werden, ist zu relativen. Zwei zusammenhängende Punkte sind hierfür wesentlich. Der Erste ist, dass es darum geht den Tibetern tatsächlich zu helfen und der Zweite besteht darin, dass es sich bei dem chinesischen Herrschaftsregime, der KP-Diktatur also, um keinen monolithischen Block handelt.
Die Führungsspitze ist in wesentlichen Teilen immer noch eine Militärdikatur. Ich denke hier insbesondere an die sogenannte "Zentrale Militärkommission" und deren Macht. Aber es gibt auch andere Kräfte als Gegenpol zu den Militaristen (Hardlinern). Erstere gilt es zu stärken. Würde man die chinesischen Sommerspiele 2008 boykottieren, würde man die faschistoiden Kader, also die Militaristen, stärken. Dies kann nicht im Interesse der Tibeter sein. Schließlich ließe sich im abgeschotteten China besser meucheln!
Das Ergebnis dieses Gedankenganges ist, die Informationen, das Wissen und die Kritik müssen nach China hineingetragen werden. Wer von unseren Politikern sich angepaßt verhält wie Deutsche, die in China leben - besser: überleben - wollen, dem gehört sinnbildlich gesprochen kräftigst in den Hintern getreten. Das ist dummes Appeasement - ich erinnere an die unsägliche Chamberlainsche Politik gegenüber dem Dritten Reich. Das hat die gleiche Qualität und ist die schlechtestmögliche Verhaltensweise.
In diese Kategorie Mensch gehört ein gewisser Herr Jaques Rogge. Um es noch einmal zu betonen, was die olympische Idee in ihrem innersten Kern ist, hier deren begriffliche Festlegung: "Als „Treffen der Jugend der Welt“ sollten sie dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung dienen" (Quelle: Wikipedia). Dort steht doch etwas von Völkerverständigung. Die Ermorderung von Tibetern und der Genozid der tibetischen Kultur und das Ausrotten der tibetischen Sprache ist mit Sicherheit das exakte Gegenteil der Völkerverständigung. Kennt Herr Jaques Rogge etwa die olympische Idee nicht? Der unpolitische Sport ist eine chimäre von dubiosen Geschäftemachern... Offensichtlich ist mindestens ein Rücktritt an der Spitze des IOC fällig!
Verstehen Sie jetzt, warum ich stets von den "chinesichen Sommerspielen 2008" anstatt von den "olympischen Sommerspielen 2008" schreibe? Die olympischen Sommerspiele 2008 werden gerade zu Grabe getragen. Vielen Dank hierfür, Herr Rogge.
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Sonntag, 23. März 2008
Chinesische Soldaten ermorden wieder Tibeter
Zitat [Sa. 2008-03-22, 13:32]: "Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung Dann wie chinesische Soldaten einfach draufhalten: Dann ein längeres Video zur Geschichte Tibets [scheint mir sehr glaubwürdig]: Was unterscheidet einen Holocaust in 10 Jahren mit einem Holocaust über Jahrzehnte? Die Dauer, das Ergebnis dürfte gleich sein. Der Dalai Lama hat Recht mit dem kulturellen Genozid! Und für die Fans der chinesischen Sommerspiele 2008 ein besonderes Video: Viel Spaß beim Ansehen und frohe Ostern
Was ich hörte, war, dass etwa 7.000 chinesische Soldaten das Kloster Kirti abriegelten und mit militärischen Übungen begannen. Die Menschen waren wirklich eingeschüchtert, sie standen nur da mit ihrem Foto vom Dalai Lama und einer auf die Brust gehefteten tibetischen Fahne. Die Soldaten stürzten sich auf sie und fingen an, unterschiedslos auf sie einzuschlagen und schossen mit scharfer Munition in die Menge. So geschah es nur aus dem Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung heraus, dass die Tibeter dann chinesisches Eigentum angriffen. Es war nicht vorsätzlich."
Mir bleibt nur die Feststellung, dass es eine ethische Pflicht ist, die chinesischen Sommerspiele 2008 zu boykottieren. Gleiches gilt für Produkte aus China. [Bitte beachten Sie auch meinen Nachtrag zum Thema, hinzugefügt 2008-03-28, 20:23 Uhr]
Der Auszug stammt aus Epoch Times :: online.
Videos zu Tibet:
Zuerst die chinesische Propaganda:
Gruß Bernhard
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Dienstag, 18. März 2008
Aus der Reihe "Deppen wie wir" - Heute: SPD-Parteimitglieder
Hmmm, eigentlich wollte ich am Weblog noch etwa herumbasteln und erst im April einen neuen Beitrag schreiben. Und als Einstieg in die Fortsetzung meiner Reihe Deppen wie wir wollte ich ursprünglich erst ´mal alte Einträge des alten Weblogs in dieses Weblog kommentiert übernehmen. Das hat jetzt wohl noch etwas Zeit. Ich möchte mich einem wieder aktuellen Thema widmen, der Bahnprivatisierung.
Doch was hat das mit der SPD, respektive den Parteimitgliedern der alten Tante SPD zu tun? Lesen sie bitte weiter:
Der SPD-Parteitag im Oktober 2007 beschloß, dass Kapitalinvestoren keinen Einfluss auf die Bahn ausüben dürfen. So der SPD-Parteitag...
Mittwoch, 12. März 2008
Paypal-Buttons installieren: einzig Ärgernis // Googles Konkurrenzprodukt "Google Checkout" läßt immer noch auf sich warten
Als ich mich bei Paypal heute Abend eingeloggt hatte, wußte ich nicht, worauf ich mich einließ, als ich die Idee eines Zahlungsbuttons realisieren wollte...
...Sauer war ich schon allein deshalb,weil ich einen Paypal-Hinweistext vorfand, bei dem ich nach dem Einloggen in einem Fenster auf den Spendenbutton drücken sollte, wo keiner war. Paypal unterschlug einen Zwischenschritt: Nämlich den, dass zuvor der Reiter "Händertools" angeklickt werden muß.
Und eine englischsprachige Datei PayPal_WebsitePaymentsStandard_IntegrationGuide.pdf ist im Zweifelsfalle auch nicht hilfsreich. Wir sind auf deutschem Rechtsgebiet mit deutscher Amtsprache. Entweder ist bei Paypal alles in gut strukturiertem Deutsch nachlesbar oder Paypal sollte die Banklizenz entzogen werden. Ich überlege mir im übrigen, mich bei der Bafin zu beschweren. So geht das nicht, davon einmal abgesehen, dass Paypal sich hier vollkommen kundenfeindlich repräsentiert.
Konkret bietet Paypal einen Zahlungsbutton an: der sogenannte Spenden-Button. Als nicht gemeinnützige Organisation darf ich nicht um Spenden für mich werben. Das wäre Betrug.
Anscheinend aber benutzt Paypal einen speziellen Paypal-Spendenbegriff, der sich an den des deutschen Gesetzgebers anlehnt und spricht von "gemeinützigen Organisationen und anderen Organisationen", für die ein solcher Button vorgesehen ist. Ich bin aber eine Privatperson und gar keine Organisation. Das heißt, den Paypal-Bestimmungen nach ist dieser Button gar nicht für mich vorgesehen. Ich befürchte Paypal hat hier eine eigene Begriffsdefinition entwickelt, ohne sich von der gesetzlichen Definition richtig abzugrenzen. Kann eine Bank sich heutzutage überhaupt Schlampigkeit leisten?
Bei Paypal muß man aufpassen, wenn etwas nicht 100%ig konform ist, dann könnte das zukünftiger Stress mit Paypal bedeuten. Das brauche ich aber nicht.
Ich habe mich dennoch entschieden, vorerst den Paypal-"Spendenbutton" zu nutzen, solange nämlich bis Google hier in Deutschland endlich in die Pöte gekommen ist! Google bietet in den USA nämlich schon jetzt ein Konkurrenzprodukt an. Es hat bei Google den Namen Google Checkout (vormalige Name: GBuy). Handelskraft.de wagt sogar einen Vergleich...
Als absolut "überzeugter" Paypal-Kunde werde ich bei Ebay in der Zukunft grundsätzlich andere Zahlungswege wählen als den über Paypal. Meine zweite Regel ist, ich werde im Zweifelsfall die Geschäftspartner bevorzugen, die kein Paypal-Konto haben!
Nachtrag [4 Stunden später]: Nachdem ich den Button erst installiert hatte, erschien mir das Prozedere doch sehr einfach. Hinterher ist man immer schlauer.
Freitag, 7. März 2008
Bush-Besuch im Rhein-Main-Gebiet: Radioprogramm SWR3 contra HR1
Der nachfolgende Text wurde übertragen von http://politikstatements.blogg.de/eintrag.php?id=2, Originalpost vom 24.02.2005, 11:18 Uhr.
Er enthält einen Vergleich der medialen Darstellung des damaligen Besuchs Georg W. Bushs bei Roland Koch im Rhein-Main Gebiet auf der Basis zweier gesendeter Radioberichte - der eine von HR1, der andere von SWR3. Beide Beiträge waren aus meiner Sicht typisch. Der Beitrag des SWR3 zeichnete professioneller objektiver Abstand aus, der Beitrag des HR1 hingegen tendenzielle Lobhudelei, die typisch ist für die personalpolitische Durchseuchung des Hessischen Rundfunk durch die hessische CDU Roland Kochs.
Hier der Wortlaut meines alten Weblog-Eintrages:
Montag, 3. März 2008
Nachfolge von http://politikstatements.blogg.de und http://bernhardsweblog.blogg.de
Soweit dies Blogg.de duldet, werden die beiden Vorgänger-Weblogs als Archiv erhalten bleiben. Ich habe jedoch vor, im Laufe der Zeit die aus meiner Sicht interessantesten Weblogeinträge aus diesen beiden Weblogs häppchenweise in dieses Weblog zu übertragen...
Finden sich ein paar Schreiber, dann könnten die Schreiber und ich gemeinsam ein separates Teamweblog unter der Firmierung politikstatements.blogspot.com [von mir bereits "besetzt"] als politisches und zeitkritisches Projekt ins Leben rufen. Ob es hier bei Blogspot.com bleiben oder zu einem anderen Hoster wie dem neuen Overblog gewechselt wird, kann gfs. noch einmal neu entschieden werden.
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