Freitag, 13. Februar 2009

China - China schmiert ab III

In Teil I (13. Dezember 2008) und Teil II (16. Dezember 2008) wies ich auf den drohenden Absturz hin.

Mein Eindruck hat sich seit dem verfestigt, leider:

Im Weblog Querschüsse von Steffen Bogs fand ich einen sehr interessanten Artikel zum Thema.

Für Januar 2009 sind die chinesischen Importe um 43,1% eingebrochen. Meine Bewertung dieser Zahl ist folgende: Diese Zahl ist besonders bedeutsam, weil hier nicht viel manipuliert werden kann. Chinesische Importe sind Exporte anderer Länder nach China, so dass in einer Fleißarbeit diese Angabe gegengerechnet werden kann. Man kann sicherlich annehmen, dass diese Zahl direkt mit der Wirtschaftsentwicklung korreliert. Natürlich ist dieser Zusammenhang nicht absolut zu sehen (Binnenhandel in China). Aber ich erlaube mir dennoch die grobe Einschätzung, dass wenn die Wirtschaft in China schrumpft, die Importe aufgrund der mangelnden Nachfrage in China ebenso schrumpfen.

--> Damit bedeutet diese Zahl faktisch, dass China am Zusammenbrechen ist. Als Exportnation ist Deutschland in einer ähnlichen Situation, wie ich bereits in Teil II andachte...

Ich weiß jetzt nicht, ob ich das bereits geschrieben habe. Die chinesische Wirtschaft ist, was den Außenhandel angeht, teilweise sehr fortschrittlich; andererseits sind wie z. B. im Nordosten alte industrielle Strukturen Machtbasis von bedeutenden Parteikadern. Das heißt, ein Teil Chinas dürfte quasi eine Art DDR-Museum beinhalten - Transformation sehr unvollständig. Mit diesem Hintergrund läßt sich Schlimmes für China befürchten.

Ich bin in diesem Zusammenhang gespannt, wie explosiv sich die Binnensituation in China entwickeln wird. Mehr als 20 Mio. Wanderarbeiter ohne Rechte sind ein schwellendes Pulverfass. Und die Arbeitslosigkeit in China steigt und steigt.

Es ist dann nicht verwunderlich, dass China außenpolitisch immer nervöser wird und man manche Dummheit begeht. Eine solche Dummheit wäre zum Beispiel der Erpressungsversuch der chinesischen Botschaft (muß aber validiert werden) in Frankfurt mit der hessischen Staatskanzlei als Opfer. Ich nenne mal die Quelle: Das ist die Gegenwind-Webseite, welche auf die IGfM verlinkt.

Noch einmal zurück zur Querschüsse-Webseite: Diese sollte man gelegentlich aufsuchen. Sie ist qualitativ sehr hochstehend.

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