"... Habe Elektrotechnik mit Vertiefung Kommunikations- und Medientechnik studiert.
Schrieb auch einen Brief an Löscher, er solle nicht so viel Mist von wegen, man würde keine Ingenieure bekommen, erzählen. Der wurde von seiner "Corporate Communications"-Abteilung sogar beantwortet, ich solle mich doch lieber bei Werbeagenturen oder PR-Agenturen bewerben. Wenn es nicht so unglaublich traurig wäre..."
Wenn man weiß, dass der Ex-Siemensvorstandschef Heinrich von Pierer Berater unser allseits beliebten Bundeskanzlerin, der Angela Merkel, ist (oder war?), dass Siemens neben Nokia große Überwachungsstaatsinfrastruktur für den Iran lieferte und dass Siemens in bezug auf die Vorratsdatenspeicherung als Diensteanbieter für Provider aktuell geschäftlich extrem rege ist, dann ist verständlich, dass Siemens aktiv Wahlkampfhilfe betreibt.
Wahlkampfhilfe, indem man einen positiven Arbeitsmarkt suggeriert? Bei der Kurzarbeit, für wie blöd halten sie uns? Und was ist mit den qualifizierten 1-Euro-Jobbern? Aber halt, ich vergaß gerade, dass Otto Normalverbraucher inzwischen verstorben ist und durch den Deutschen Durchschnittsdeppen abgelöst wurde.
Meine Meinung: Dass Siemens auf diesem Wege Geld für Wahlkampfunterstützung ausgibt, ist eine Schande gegenüber jeden redlichen Siemens-Aktionär. Aber Siemens profitiert bei der Einrichtung eines Überwachungsstaates auch bei uns. Die Einführung der Vorratsdatenspeicherung wäre quasi ein Konjunkturprogramm für spezielle Unternehmen. Ich grüße herzlichst den Siemensvorstand. Verstehen Sie jetzt, warum wir kein weiteres zusätzliches Konjunkturprogramm mehr brauchen? Wir haben schon eines, und das klammheimlich.

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